Mundstückvergleich Getzen?

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Mundstückvergleich Getzen?

Beitragvon Zausel » Freitag 30. Juli 2010, 18:10

"Problem" habe ich eigentlich keins, möchte mir aber gern eines machen.

Ich spiele seit Jahr und Tag meine Instrumente mit den ihnen beiliegenden Mundstücken. Und habe bisher keine Probleme damit feststellen können. Nun ja, ich habe ja auch keinen Lehrer, der sicher ganz arg viel finden würde.

Nun möchte ich doch mal mit ein paar anderen Mundstücken ausprobieren, was da vielleicht noch so geht, möchte mich dabei aber erst mal an meinen jetzigen orientieren, also nicht bei Null anfangen.

Jetzt habe ich für die Trompete ein Getzen 5C und fürs Flügelhorn ein Getzen 3C. Leider sind die Nummern ja nirgendwo "normiert", so daß ich ihnen nichts entnehmen kann. Mundstückvergleichstabellen gibt es ja einige, aber nicht eine einzige kann ich finden, in der auch mal Getzen Mundstücke aufgeführt wären. Mal abgesehen dacon, daß man sie einzeln offenbar auch nicht kaufen kann. Nicht mal Getzen selbst führt sie auf der eigenen Homepage auf.

Frage: Weiß jemand, wo ich etwas über die Getzen-Mundstücke in Erfahrung bringen kann?

Grüße

Der Zausel
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Re: Mundstückvergleich Getzen?

Beitragvon Zap » Freitag 30. Juli 2010, 21:29

Die meisten Hersteller nutzen die Nummerierung und Größenverhältnisse von Bach.
Du hast zwar Recht, das ist nicht 100% vergleichbar, aber von der Größenordnung her ist ein Getzen 3C mit einem Bach 3C, Tilz 3C, etc... vergleichbar.

Ich würde Dir übrigens raten, da mit einer Mischung aus "mainstream-Denken" und unvereingenommenheit ranzugehen, also: vermeide Extreme, aber probiere ruhig auch mal etwas anderes! (Mich z.B. hat der Wechsel von 3C auf >1.5C enorm weitergebracht.)
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Re: Mundstückvergleich Getzen?

Beitragvon bela » Samstag 31. Juli 2010, 12:44

Lieber Zausel,
punkto Mundstückgrößen habe ich in meiner jetzt fast dreijährigen Karriere als Autodidakt folgendes herausgefunden: bei den Bach-Mundstücken selbst ist die Nummerierung offenbar mit einer ziemlichen Serienstreuung verbunden: ich habe zwei mit 10 C nummerierte Mundstücke ausprobiert, das bessere spiele ich derzeit. Ich habe für die Trompete auch ein Schilke 14A4, aber das ist auf meiner Mystery 1 irgendwie zu schrill, vor allem, wenn ich in kleiner Besetzung spiele. Die 7C Mundstücke, die bei meinen Trompeten dabei waren, verstauben inzwischen, weil sie zwar angeblich "All-round" sind, aber m.E. nicht den richtigen Klang bringen. Am Flügelhorn hab ich ein A&S 6T-FL, mit dem ich sehr zufrieden bin und auf dem Melton ein Mundstück, von dem ich nicht weiß, von wem es ist, es steht nix drauf, ist aber das einzige, das passt. Der einzige Rat, den ich geben kann, und den ich selbst befolgen werde, sobald meine Tochter den Führerschein hat, ist, loszugehen und in einem Laden, wo genügend Mundstücke zum Ausprobieren zur Wahl stehen, auszuprobieren, wo man sich am gemütlichsten fühlt und den Klang rauskriegt, den man haben möchte.
Ich weiß, dass Könner, zu denen ich ja nun noch nicht gehöre, für jede Aufgabe ein besonderes Mundstück haben, das mag sicher von Vorteil sein. Mein Eindruck ist, ab einer bestimmten Festigkeit des Ansatzes kann man in fast jedes Mundstück pusten, es kommt etwas Brauchbares raus. Inzwischen habe ich keine Schwierigkeiten mehr beim Wechsel zwischen Flügelhorn und Trompete, also liegt alles wohl mehr daran, wie man seine Lippen, die Atemführung und die Gestaltung der Mundhöhle im Griff hat. Grundsätzlich hat wohl Bixel recht, kleinere, eher flachere Mundstücke sind "heilsam", weil sie zwingen, die genannten Faktoren besser beherrschen zu lernen. Wie weit sie der Ausdauer förderlich sind, kann ich trotzdem immer noch nicht abschätzen. Ich habe jedenfalls auf dem Bach mehr Ausdauer als auf dem Schilke. Grundsätzlich ist bei jedem Bläser die Anatomie geringfügig verschieden, ein guter Lehrer wird seinem Schüler vermutlich also das Mundstück "anpassen", das ihm am besten entgegenkommt. Üben muss allerdings auch der Schüler des besten Lehrers selbst. :)
Über Mundstücksafaris habe ich in diesem Forum schon einiges gelesen, klug daraus geworden bin ich allerdings bis jetzt auch noch nicht, falls dich das tröstet. :D
Lg.
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Re: Mundstückvergleich Getzen?

Beitragvon maniactrumpet » Sonntag 1. August 2010, 12:44

Zausel hat geschrieben:Frage: Weiß jemand, wo ich etwas über die Getzen-Mundstücke in Erfahrung bringen kann?


Als ich würde Getzen direkt anmailen: http://www.getzen.com/contact/
Ich hatte zwei Fragen wg meiner "Super Deluxe tone balanced" da haben die mir sofort geantwortet!

Das Getzen 5C ist ein erstaunliches Mundstück, habe ich selbe Jahre bis Jahrzehnte geblasen!
Ich hab aber nirgends was zu den Maßen gefunden.

Zu dem 3C gibt der Gerald Endsley in " Comparative mouthpiece guide for trumpet" an:
Innendurchmesser: .655
Aussendurchmesser: 1.071
Tiefe: .800

Der Innendurchmesser entspricht damit bei diesen Messungen den "Bächern von 2 - 8"
Aussendurchmesser Bach 6B genau!
Bach 3; 5C; 7E mit 1.070in sehr nahe dran!
....vernichtet ist das ganze Heer, mit dreizehntausend der Zug begann, einer kam heim aus Afghanistan
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