Brassboulevard?

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blechle
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Brassboulevard?

Beitrag von blechle » Dienstag 20. Juli 2010, 11:59

Hallo Kollegen, wer hat schon bei der Firma Brassboulevard gekauft?

Ich habe dort eine Trompete erworben und, wie im Angebot der Firma, eine andere in Zahlung gegeben - das war vor zwei Monaten.
Die gekaufte Trompete kam unangemessen spät und erst auf Nachfrage zu mir. (Hr. Meyer erklärte das Instrument sei seit mehreren Tagen unterwegs-bei überprüfung der Sendungsnummer stellte sich heraus, daß die Trompete erst 2 Tage nach dieser Antwort weggeschickt wurde!!!)

[MOD: Herr Meyer erklärt hierzu, daß sämtliche Instrumente einen Tag nach Geldeingang verschickt werden und diese Behauptung deshalb unwahr sei.]

Danach kam das Angebot für das in Zahlung gegebene Instrument-zu wenig nach meiner Vorstellung (ich bin Profimusiker und kann den Wert eines Instrumentes gut einschätzen)- und ich habe einen Anderen Käufer gefunden.

Am 30. Juni habe ich das Instrument zurückgefordert und warte seither darauf.
Brassboulevard ist weder telefonisch noch per mail erreichbar.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Sandu
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Re: Brassboulevard?

Beitrag von Sandu » Dienstag 20. Juli 2010, 12:22

Willkommen im Forum!

Dazu gab es hier schon mal einen ausführlichen Beitrag, der scheinbar gelöscht wurde. Darin wurde ziemlich heiß diskutiert.
Damals ging es auch um erhebliche Vorwürfe wegen Unzufriedenheit. Du bist also wohl nicht der erste.

Da werden sich bestimmt wieder ein paar Bekannte melden, die dir zu dem Thema genaueres sagen werden.
Bin echt gespannt!

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RealC
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Re: Brassboulevard?

Beitrag von RealC » Dienstag 20. Juli 2010, 12:36

War bei mir sehr ähnlich...einfach Druck mit dem Gang zum Anwalt machen.

Ich finde es schon unseriös, als Gewerblicher bei Vioworld zig-fach Kleinanzeigen einzustellen, die den Privaten den Platz wegnehmen.

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von buddy » Dienstag 20. Juli 2010, 12:54

Der Platz in Interforen ist aber nur durch riesiger Serverplatten beschränkt...
Ich habe einmal beim Geschäftsführer der vioworld GmbH nachgefragt, ob das aufgrund unbekannter Verflechtungen so sein soll, dass einige Gewerbetreibende dort auf einer Privat-Plattform auftreten.
Antwort: das Problem ist bekannt und würde infolge einer zeitnah erfolgenden Umgestaltung des Angebots grundsätzlich unterbunden. Bis heute ist nach mehreren Monaten nichts passiert, wie man sehen kann.

Vielleicht gibt es einen Nutzen für vioworld, der sich uns nur nicht erschließen will.

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von Hobbyspieler » Dienstag 20. Juli 2010, 13:05

blechle hat geschrieben:Ich habe dort eine Trompete erworben
Was mich bei der Gelegenheit mal interessieren würde, war die gekaufte Trompete OK oder gab es da auch Beanstandungen ?

blechle
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Re: Brassboulevard?

Beitrag von blechle » Dienstag 20. Juli 2010, 14:13

Die Trompete die ich gekauft habe war Ok, teuer zwar für ein gebrauchtes Instrument, aber dessen war ich mir bewusst.
Bei einem Händler zahlt man eben auch für den Service und nicht nur das Produkt-so meine Annahme-von gutem Service ist hier aber keine Spur...

Leider ist das Ding auch im falschen Koffer gekommen, trotz zweimaliger Anfrage - in einem Original Yamaha-Koffer, und nicht im Yamaha-Doppelkoffer...

[MOD: Herr Meyer erklärt hierzu, daß die Trompete im vereinbarten Koffer geliefert wurde, diese Behauptung deshalb unwahr sei.]

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von trumpetking » Dienstag 20. Juli 2010, 18:12

Brassboulevard zum zweiten :gelb:
Da kann man nur die Stirn runzeln.
Leider wurde die erste Runde vor einiger Zeit gelöscht.
Bin gespannt wie es weiter geht :Hä:
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Re: Brassboulevard?

Beitrag von BrigantiumJazz » Mittwoch 21. Juli 2010, 10:12

Hallo Blechle,

nachdem offensichtlich andere Personen auch ihre Probleme mit Brassboulevard haben, melde ich mich nochmals...

Auch ich habe (hatte) Probleme bei einem Kauf mit Brassboulevard bzw. Hrn. Meyer. Ich habe eine Trompete bei ihm gekauft. War auch nicht unbedingt ein Schnäppchen...das Instrument ist aber ok. Nur war in seinem Angebot auch ein Mundstück enthalten. Ist mir klar, das man das nur in seltenen Fällen auch brauchen kann, aber es war dann bei der Lieferung nicht dabei. Trotz mehrmaligen Mails und auch Telefonaten hat mir Hr. Meyer das Mundstück nicht geschickt.

Ich habe meine Erfahrungen dann hier gepostet, worauf Hr. Meyer sich dann im Forum gemeldet hat und den Unschuldigen gespielt hat...er habe keine Mails, keine Anrufe von mir bekommen...er sei ja immer zu Gesprächen und Lösungen bereit. Etwas später meldete sich ein zufriedener Kunde im Forum (welche Zufall, dass sich dieser auch gerade neu registriert hatte?!.....) und gab Preis, wie toll alles mit Brassboulevard gelaufen sei.

Daraufhin habe ich nochmals mit Hrn Meyer telefoniert und gemailt. Wir vereinbarten, dass der Beitrag aus dem Forum genommen wird. Er sagte mir zu ein Mundstück zu schicken. Im letzten Mail das er mir schickte, sagte er, er bräuchte meine Adresse, damit er es losschicken kann. Ich habe sie ihm dann mehrfach geschickt bzw. sollte er die Adresse ja vom Instrumentenkauf und all meinen Mails (da habe ich meistens auch die Adresse angehängt) noch haben.

Er wird natürlich nun behaupten NIE meine Adresse bekommen zu haben...........Mir ist das Ganze nun zu blöd, dh. ich verzichte auf mein Recht...
Offensichtlich habe ich Glück gehabt, denn es ging ja nur um ein gebrauchtes Mundstück.

Offensichtlich bin ich nicht der einzige der Probleme mit Brassboulevard hat/hatte...

LG
-=iii=< BrigantiumJazz

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von buddy » Mittwoch 21. Juli 2010, 11:01

Deine Adresse müsste sowieso für die nächsten Jahre in den Geschäftsaufzeichnungen von Brassboulevard zu finden sein. Denn es wurde ja eine Rechnung geschrieben, die Trompete wurde versendet usw.
Ausreden wie von Herrn Meyer werfen regelmäßig ein derart schlechtes Licht aufs Geschäft, dass man sie sich als Gewerbetreibender einfach nur schenken sollte.

Ich frage mich unabhängig davon, was man sich als Kunde eigentlich von einem gewerblichen Anbieter an Vorteilen verspricht, der Fernabsatz machen will, sich aber die Ausgaben für ordentliche Anzeigen auf den entsprechenden Plattformen nicht leisten kann oder will.
Statt dessen wird lieber schon bei der Akquise von Kunden getrickst, indem man sich in den Privatanzeigenteil schmuggelt.
Ein Blick ins Impressum von Brassboulevard zeigt, dass keine Faxnummer angeben wird, für seriöse Geschäfte m.E. ein Unding.
Solches Verhalten allein würde mich schon zuverlässig abschrecken.

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von blechle » Mittwoch 21. Juli 2010, 11:09

Die Rechnung hat er vergessen einzupacken!!! Er sagte aber er schickt sie-bisher ist nichts angekommen.

[MOD: Herr Meyer erklärt hierzu, daß die Rechnung dem Koffer beigelegt war und diese Behauptung deshalb unwahr sei.]

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von Hobbyspieler » Mittwoch 21. Juli 2010, 19:05

blechle hat geschrieben:Die Rechnung hat er vergessen einzupacken!!!
Als gewerbetreibender muß er eine Rechnung schreiben (Finanzamt). Sicherlich hat er auch eine Rechnung geschrieben, jedoch ein freundlicher Hinweis könnte nicht schaden den Versandweg der Rechnung etwas zu beschleunigen.

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von blechle » Freitag 30. Juli 2010, 16:45

Auch nach dem Urlaub-nix angekommen...

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von buddy » Freitag 30. Juli 2010, 17:43

Es gibt wieder eine Beschwerde über diesen Händler, heute nachzulesen im Anzeigenteil bei vioworld.
Diesmal wurde eine Inzahlungnahme nicht zurückgegeben, der Händler scheint "unerreichbar".
Das Nichterstellen von Rechnungen wird auch wieder einmal beanstandet.

Sind das noch bedauerliche Einzelfälle und unglückliche Verkettungen von Zufällen?

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Re: Brassboulevard?

Beitrag von kleinerTrompeter » Donnerstag 5. August 2010, 11:10

Ist die Frage, was es dem Händler bringt?
Wegen Kleinigkeiten macht er sich den Namen kaputt...
Verstehe ich nicht...
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Re: Brassboulevard?

Beitrag von buddy » Donnerstag 5. August 2010, 11:44

Eine sinnvolle Geschäftsstrategie ist das wohl kaum. Es hätte bei vorsätzlichem Handeln ja auch weitreichende rechtliche Konsequenzen.
Wann fehlende Rechnungen, bei Verkauf zurückbehaltene Mundstücke oder ausbleibende Kaufpreiserstattungen nicht mehr bedauerliche Einzelfälle aus Versehen sind, sondern auf Gewinnerzielungsabsicht beruhen, kann nur eine Ermittlung ergeben, wenn z.B. ein Geschädigter anhand seiner Unterlagen Anzeige erstattet.

Ich vermute 'mal, der Schuldner ist schon "kaputt", ob nun geschäftlich oder privat und wir verzeichnen hier die äußeren Folgen.

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