Ansatzumstellung nötig???

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Steffen
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von Steffen »

Das ist ja genau der Effekt, dass die Luft schneller ausgeht! Viele Schüler haben anfänglich Probleme, den Schlusston zu halten. Sobald sie das beherrschen, fällt es ihnen auch leichter eine musikalische Phrase zu Ende zu spielen. Außerdem dreht es sich auch noch um die Übergänge, d.h. in die Pedaltöne hinunter und wieder aus den Pedaltönen raus zu binden, ohne den Luftstrom wegbrechen zu lassen. Meiner Meinung nach verbessert man dadurch auch seinen Ton und seine Flexibilität im hohen Register. Dass C-Becks gleich 3 Oktaven nach oben spielen soll, habe ich nie behauptet. Aber Basic Warm-Up z.B. kann ihm auf keinen Fall schaden.

Aber ich will mich hier nicht streiten. Es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom und es gibt sicher jede Menge hervorragende Trompeter, die noch nie in ihrem Leben von Pedaltönen gehört haben!

Viele Grüße,

Steffen
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Schlaui
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von Schlaui »

Viele Trompetenschulen führen Pedaltonübungen auch einfach der Vollständigkeit halber auf. Ob das für jeden Schüler in jeder Situation dann hilfreich ist, das glaube ich eher nicht.

Man kann Pedaltöne auf allerlei Arten erzeugen. Und viele davon bringen keinen Gewinn. Die Gefahr ist sogar groß, dass man irgendwelche verbotenen Verrenkungen macht, nur damit der Ton da unten endlich anspricht. Als C-Becks, der im Alleingang arbeitet, würde ich darauf lieber verzichten. Zur Lockerung, wenn der Ansatz festfahren sollte, würde ich dann lieber kurze Stakkatoübungen in der Mittellage machen. Das ist sicherer.

Ich würde auch zunächst keinen übertriebenen Wert auf lange Töne legen. Was nützt es, wenn der Ton sich bessert, aber z. B. die Zunge dabei zu weit nach hinten rutscht? Alles in Maßen! Der Ansatz lässt sich auch durch das kontrollierte Spiel von Musik aufbauen. Trockenübungen helfen doch nur, wenn ein bestimmter Aspekt offensichtlich unterentwickelt ist. Das kann ich hier aber nicht erkennen.
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dozen73
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von dozen73 »

buddy hat geschrieben:
dozen73 hat geschrieben:...kann es Probleme geben wenn man zuviel Pedaltöne übt, da sogar die meisten Trompeter mit gefestigtem Ansatz ihre Ansatzstellung beim Spielen von Pedals verändern - und wenn jetzt ein "Ansatzumsteller" Pedaltöne übt: wie soll sich dann der neue Ansatz vernünftig bilden...
Es ist eben beliebt, Kinder mit dem Bade auszuschütten. Wer hat denn hier etwas von zuviel Pedaltonübungen gesagt, außer den Beiträgen, die so kritisch auf den Begriff einsteigen?
Du hast Recht - ich habe das "zuviel" entfernt.
C-Becks selbst hat das Thema "Pedaltöne" eingeführt, dann verdient er auch einen Hinweis, der ihm weiterhilft. Ich habe x-mal geschreiben, das beim Üben alle trompetentechnischen Grundlagen durch Übungen abgedeckt werden sollen, warum ist da so schwer zu akzeptieren?
Ich bin absolut deiner Meinung - alle trompetentechnischen Grundlagen sollten durch Übungen abgedeckt werden. Allerdings verdient C-Becks dann auch den Hinweis, dass es Bereiche gibt, die sich bei einer Ansatzumstellung nicht vorteilhaft auf diese Umstellung auswirken können. Denn es ist doch ein großer Unterschied, ob ich mit bereits gefestigtem Ansatz ein Übungsprogramm zusammenstelle, oder ob ich - wie hier- meinen Ansatz umstelle.

Nochmal: ich beziehe mich auf diese Ansatzumstellung. Wer einen sicheren Ansatz hat, kann gerne auch Pedaltöne trainieren; ich mache das auch ab und zu und es schadet mir nicht.

LG, dozen73
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C-Becks
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von C-Becks »

Meine Güte, was ist denn hier los? Da war ich mal kurz nicht da :mrgreen:

In meinem Übungsprogramm verzichte/muss verzichten ich auf Pedaltöne. Ich kann sie einfach nicht vernünftig spielen und ich will sie mir nicht "falsch" beibringen. Habe momentan eh etwas Probleme mit den "normalen" tiefen Tönen so ab d' abwärts, hab ich ja schonmal angesprochen. 1. Hauptziel ist einfach ein stabiler mittiger Ansatz mit meiner alten Range. Mir ist klar, dass das lange dauert.
Und ich hab auch mal wieder eine Frage. Meine Zungentechnik bzw. Schnelligkeit wenn man so möchte ist ja nun wesentlich ausgereifter als mein Ansatz. Kennt jemand von euch den Asterixfilm wo er die Olympiade mitmacht? Da gibts nen Speerwerfer, der einen Megamuskulösen rechten Arm hat, der linke ist hager und verkümmert. Wenn dieser jetzt einen schweren Stein mit beiden Armen heben soll, wird er ihm immer aus der linken Hand gleiten, weil sie nicht stark genug ist. Irgendwie ist das bei mir so. Meine gesamte Technik(senza ansatz) ist der rechte, starke Arm. Der Ansatz der Linke. Ich muss es schaffen, dass mir der Stein nicht aus der Hand fällt. ... Und wenn ich erstmal aufhöre zu versuchen ihn zu heben, dann verkümmert mein starker Arm!
Ich hoffe mir kann jemand folgen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Jemand vorschläge?

LG Christian
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Schlaui
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von Schlaui »

Ja, schon. Du kannst den neuen Ansatz nicht lange genug halten, um deine Technik auf dem aktuellen Niveau ausreichend zu trainieren.

Rat: Spiele technische Etüden in kurzen Abschnitten und sobald der Ansatz stiften geht, dann lass es gut sein. Du kannst das nicht erzwingen. Dein Körper gibt das Tempo vor. Keine Sorge, wenn die Technik dabei etwas einschläft. Die ist schnell wieder da, wenn der Ansatz soweit ist. Das ist wie Fahrradfahren.
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von hannes »

buddy hat geschrieben:
hannes hat geschrieben:...Gerade renovierte Lehrer wie die von Buddy genannten haben fast nur mit Masterklassen oder Studenten zu tun, die Aufnahmeprüfungen bestanden haben und ohnehin schon ziemlich gut sind...
Hinsichtlich Wolfgang Guggenberger weiss ich es nicht, für Damrow und Sandoval ist diese Aussage jedoch unzutreffend, wie sich auf deren Homepages, auf Veranstaltungsberichten im Internet sowie einzelnen Forumsbeiträgen nachlesen lässt.
Es geht wohl um das angeblich mangelnde Verständnis renommierter Lehrer, die mittels Druckerzeugnissen ihre "Master Class Studien" ans gemeine Trompetervolk verteilen lassen?
Klasse: du hast meine versteckte Ironie gefunden! :lol: Denn immer wieder werden Lehren wie Pedaltöne ähnlich dem Renovieren neu aufgelegt und vermarktet. Aber das ändert nichts daran, dass es bessere Empfehlungen für eine Ansatzumstellung gibt! Und nur darum ging es mir! Also nichts gegen die Guggenberger...Übungen! :wink:


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C-Becks
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von C-Becks »

Ich muss mich zwischendurch mal eben herzlich bedanken. Die Umstellung ist jetzt schon fast zwei Wochen her und ich bin nicht rückfällig geworden, da sich die Kondition des "ehemaligen" Ansatzes ja somit auch immer mehr abbaut, bin ich zuversichtlich nicht wieder ins alte Muster zurückzufallen. Ich muss auch nicht mehr den Ansatz per Spiegel korrigieren, am Anfang rutschte er ja automatisch wieder nach rechts. Ich denke, das habe ich euch zu verdanken, dass ich das jetzt durchhalten kann. Mit euren Beiträgen ermutigt ihr mich sehr. Danke schön dafür.
Ich nehme mich gerne ab und zu mal beim spielen auf um nachher zu hören und zu analysieren und ich finde ich hab' heute einen deutlichen Erfolg hören können was den Ton angeht. Das will ich euch nicht vorenthalten und bin gespannt auf eure Reaktionen. Leider haben sich hier und da ein paar Fehler und Unsauberkeiten eingeschlichen, da ich aus dem Kopf geblasen habe, zudem hängt mein 1. und 3. Ventil ab und zu (geht morgen ab in die Werkstatt), aber mir gehts vorrangig um den Ton.

http://www.datei-upload.eu/file.php?id= ... d0231daea4

Vielen Dank für eure Hilfe und LG Christian
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von 440357 »

Kann diese Pedalton diskussion nicht ganz verstehen, Pedaltöne sind und waren immer ein Bestandteil der Trompetentechnik.
Generell sind Pedaltöne einfach getriebene Töne!
Ob im
Barock (Fantini Schule, Sonaten)
oder In Modernen Schulen

Ob sie was bringen ist aus meiner Sicht extrem individuell:
Typen die eher zu hohem Tonus tendieren, helfen sie sicher eine gewisse Lockerheit zu erzielen.
Typen die eher untertoniert sind können sie vollkommen aus der Balance werfen.

Ob man Pedaltöne helfen oder nicht kann nie und nimmer generalisiert werden, auch ist (wie schon oben genannt) die Dosierung wahrscheinlich das wichtigste!!! (A few drops will cure, a spon will kill! oder so)

@C-Becks
Schön wenn du Erfolg hast, deine Aufnahme klingt Ansatzmässig gut, ist jedoch schwer zu beurteilen (Vibrato gewollt?). Wenn du Concone hast spiel doch mal eine solche Uebung ein.
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von C-Becks »

Vibrato ist gewollt, jawoll! Mein Ton ist auch im de-/crescendo stabil. Wollte der Musik nur etwas musikalität verleihen. :mrgreen: Habs eigentlich auch gar nicht aufgenommen ums dann zu posten, aber ich dachte ich lass mal wieder was von mir hören.
440357 hat geschrieben:Wenn du Concone hast spiel doch mal eine solche Uebung ein.
Mach ich gerne. Weiß aber nicht wanns dazu kommt. Wollte mir jetzt erstmal das von Kollege Buddy empfohlene Frits Damrow's anschaffen. Und am 5. Juni hab ich Geburtstag vll schenkts mir ja jemand :mrgreen:

LG Christian
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von 440357 »

Gib bei Google mal Jay Lichtmann ein, der hat Bordogni Vocalisen gratis ins Internet gestellt, inkl. Playalong Midi File. Ahnlich wie Concone, ein bisschen anspruchsvoller.
Sorry, wegen dem Vibrato: bin vielleicht ein bisschen übersensibel darauf. Oft wird Vibrato missbraucht um Technische mängel zu kaschieren.
Womit machst du dein Vibrato? (Lippen, Kiefer, Zunge, Luft, rechte Hand)
Finde es super das du deine Aufnahmen postest (braucht viel Mut!!!).
Lg 440357
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von C-Becks »

440357 hat geschrieben:Womit machst du dein Vibrato? (Lippen, Kiefer, Zunge, Luft, rechte Hand)
Mit der Hand. Find ich so klanglich schöner. Ich kanns auch ich sag mal mit einer Kombination aus Kiefer und Zunge aber das hört sich nich so schön an. Bild' ich mir zumindest ein.
Übrigens Danke für den "Lichtmann"-Tipp.

LG Christian
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von C-Becks »

Hallo,

@440357

habe deinen Tipp befolgt und Jay Lichtmann gegooglet. Neben den angegebenen Stücken von Bordogni fand sich dort auch die Rubrik "Trumpet Studies" Fängt mit Munstückbuzzing an, Bindungen u. Pedaltöne, Zungenstöße, chromatische skalen und Technik/Arpeggiostudien. Abschließend folgen einige Etüden/Stücke.
Sind diese Übungen zu empfehlen?
Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

LG Christian
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von 440357 »

Hallo C-Becks
Ich denke du kannst viele der übungen brauchen.
Bsp. Mundstück:
1. Uebung ist von Stamp
2. und 3. sind auch gut.
4. geht zu hoch, für dich wahrscheinlich eher zu früh! (wenn die Technik sitzt braucht man keine Anstrengung mehr für solche Uebungen)
Lies Lichtmann Anweisung genau durch, ohne Klavier machen die Uebungen wenig Sinn. Du musst konntrollieren ob du gestiegen bist (da geht beim Mundstück sehr schnell, steigen ist ein Anzeichen für zuviel Druck)

Mouthpiece/ Trumpet bendindig Warm-up
Ahnlich den Uebungen welche Pierre Thibaud in seiner neusten Methode gibt.
Verlangt sehr viel Ansatzkontrolle, da kannst du das erste Blatt machen, ist auch eine Vorübung für Pedals (Wie schon gesagt Pedals sind Bendings)
- Spiel die Uebung auf dem Instrumen mit regulären Fingersätzen
- Mach nur auf dem ersten halbton ein Bending
- Achte auf den Luftfluss

Scales
Das gleiche wie in Stamp: Springe vom 2 Takt 2 Schlag zu 4 Takt 3 Schlag.
- Nicht zu kurz Artikulieren, auf dem Luftsrom spielen!!!
- jeweils aus den Achteln zwei Sechzehntel machen.

Chromatik: Weglassen

Technical Studies
Finde ich gut, natürlich an Clarkes 2. angelehnt (Clarke wäre aus meiner Sicht besser für dich, weil der Tonumfang kleiner ist.)
- Seriös üben, wenn sie im pp funktionieren mit wenig Druck ist gut.

Arpejo Studie: zu früh, weglassen

Arpejo Studie 2: nicht höher als f2,g2 (nicht zwingen)

Die Hauptarbeit würde ich mit Bordogni Vocalisen verbringen:
1. Musik
2. Playback als Intonationskontrolle (für Instrument und Mundstück)

So das wars, muss üben gehn!

Lg 440357
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von buddy »

... und die Frage in unserem kleinen Gewinnspiel lautet heute, was heißt Arpeggio auf portugiesisch? :mrgreen:
Bild
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Re: Ansatzumstellung nötig???

Beitrag von 440357 »

Spare in der Zeit!
lg
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