Wie schnell kann man Trompete lernen?

Ansatzfragen, Welche Methode ist die beste,
Probleme, Gundlegende Techniken etc.

Moderator: Die Moderatoren

da-joe
Newbie
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:04

Wie schnell kann man Trompete lernen?

Beitrag von da-joe » Sonntag 25. Dezember 2005, 23:11

Hallo!
Ich spiele seit ungefähr 7 Jahre Klavier!
Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, ein 2.Instrument dazuzulernen, und Trompete hat mir schon immer gefallen!!
Aber wenn man einige Monate braucht um erst mal einen Ton herrauszubekommen weiß ich nicht ob dass das richtige für mich ist!
Sicherlich habe ich Geduld (is ja am Anfang ganz wichtig), aber welche Erfahrungen habts ihr gemacht?!Hat es irgendeinen Vorteil, wenn man Klavier spielt?!
Und wie lange hat es bei euch ungefähr gedauert bis ihr die richtige Technik erlernt habt?!
Wäre euch sehr dankbar wenn ihr zahlreich postet und mir somit viel weiterhelfen könnt!!
mfg


p.s.:für einen wiederholten anfänger-thread entschuldige ich mich, aber ich habe einfach in keinem anfänger-thread dass gefunden, nachdem ich gesucht habe!

corke
ExtremPoster
Beiträge: 480
Registriert: Sonntag 23. Oktober 2005, 14:45
Meine Instrumente...: Trompete: Yamaha 8335zs
Flügelhorn: Yamaha 631 GS
Wohnort: Hamm
Kontaktdaten:

Beitrag von corke » Sonntag 25. Dezember 2005, 23:49

also ich hab ein jahr geraucht bis ich im posaunenchor mitgespielt habe, das iist auch glaub ich auch die zeit um halbwegs vernünftig spielen zu können

Benutzeravatar
hiermann
NormalPoster
Beiträge: 15
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:16
Wohnort: Österreich/Nähe Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von hiermann » Sonntag 25. Dezember 2005, 23:54

grundsätzlich würde ich mal sagen, kann man das nicht pauschalieren, weil es eben auf viele faktoren ankommt. der vorteil, daß du eben schon klavier spielen kannst, und daher keine noten und sonstige theorie büffeln brauchst, wird hier deine "lehrzeit" sicherlich verkürzen.

ich denke jedoch, daß es, v.a. am beginn ganz intensiv auf die probenarbeit ankommt. je fleißiger du probst desto schneller wirds deinen vorstellungen entsprechend funktionieren - aber das weißt du ja sicher selber vom klavier-spielen.

einen lehrer empfehle ich dir auf jeden fall - ohne diesen wirds nicht nur schwierig sondern auch ungleich länger dauern, bis wirklich was "hörbares" herauskommt.
Liebe Grüße
Tom

Getzen Eterna Severinsen
Mundstück: Breslmair (Eigenkreation)

da-joe
Newbie
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:04

Beitrag von da-joe » Montag 26. Dezember 2005, 08:09

Erstmal danke schonmal für euchre Antworten!
Ja ich werde mir jetzt wahrscheindlich zuerst mal einen Lehrer suchen, und ich werde dann viel üben und vielleicht hab ich ja dann erfolg!!

Kojak
ExtremPoster
Beiträge: 347
Registriert: Montag 13. September 2004, 14:47
Meine Instrumente...: Courtois Evolution IV/ Yamaha 6345+8310 /Courtois 154R

Beitrag von Kojak » Montag 26. Dezember 2005, 09:04

Einer der Vorteile der Trompete (gegenüber Klavier,Oboe ,Geige etc.)
ist,das es relativ schnell geht bis man erste Erfolge erzielt (Ich hatte schon Schüler,die nach 4 Monaten das erste "Weihnachtskonzert" zuhause ablieferten...) Der Nachteil ist,dass es nach dem ersten Jahr erst richtig schwer wird,weshalb leider viele nach einem Jahr wieder aufhören
(Da ist dann der gute Lehrer gefragt,und die richtige Methode :roll: )

da-joe
Newbie
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:04

Beitrag von da-joe » Montag 26. Dezember 2005, 10:13

Das höre ich gern dass man schnell Fortschritte machen kann!Naja dass ist ja z.b. beim Klavier ganz anders!da sind 2-3 Jahre spielpraxis gar nichts!!
Wieso wirds denn eigentlich nach dem ersten jahr so richtig schwierig?
mfg

Benutzeravatar
schlafsack2
ExtremPoster
Beiträge: 343
Registriert: Montag 16. August 2004, 19:01
Kontaktdaten:

Beitrag von schlafsack2 » Montag 26. Dezember 2005, 11:25

Hallo.

Das finde ich mal nen guten Thread.
Also, die frage ist natürlich, wie gut du Trompete spielen willst. "Gut" - des lässt sich ziemlich weit definieren. Willste nur Bierzeltmusik spielen, wozu es nicht viel braucht, außer nem guten Ansatz oder willst du mit der Trompete auch mal später in eine Band gehen?? Wie schon oben gesagt, hast du den Vorteil, schon vieles vom Klavierspielen zu können. Du weißt, wie die Noten heißen,......

Und du hast noch einen weiteren Vorteil: Nachdem du jetzt 7 Jahre Klavier gespielt hast, denke ich, dass du sicherlich älter oder genau um die 15-20 Jahre alt bist. Wenn nun ein Lehrer kommt, und dir sagt, du sollst die Atmung so und so machen, dann kapierst du das viel schneller, weil du eben schon älter bist. Wenn ich das nem Kind mit 8 Jahren oder weniger verklickern muss, brauchts da erheblich länger dazu. Also, wisst ihr wie ich meine? Drum denke ich auch, dass es gar nicht so geschickt ist, bereits mit 5-7 Jahren anzufangen, Trompete zu spielen.

MfG

schlafsack2

Edit: Du bist der lebende Beweis, dass auch ein Newbie die Suche anwerfen kann und nach einem bereits vorhanden Thread suchen kann. Weiter so!! :gut:

Benutzeravatar
Flügelhorny
Unverzichtbar
Beiträge: 879
Registriert: Sonntag 20. März 2005, 19:59
Meine Instrumente...: Monke b-Drehventil,Berliner Modell
Barth Drehventilfluegelhorn,
"Kanstul-Besson" Piccolo-Trompete,
Bach Stradivarius 180-72G
Lechner-C Drehventil
C-Yamaha 9445 CHS Chicago-Model
Wohnort: Dohren/Nordheide
Kontaktdaten:

Beitrag von Flügelhorny » Montag 26. Dezember 2005, 13:25

@schlafsack2
Kannst du mir mal erklären warum deiner Meinung nach Bierzeltmusik einfacher zu lernen ist als alles andere?Ich habe in mehreren Bands und Orchestern gespielt und kann nicht behaupten das es deutlich anspruchloser ist!?
Gruß
Flügelhorny
Monke b-Drehventil
Barth Drehventilfluegelhorn
Kanstul-Besson Piccolo
Bach Stradivarius 180-72G
Lechner-C Drehventil

kuhlo
Unverzichtbar
Beiträge: 949
Registriert: Donnerstag 13. Oktober 2005, 14:17

Beitrag von kuhlo » Montag 26. Dezember 2005, 23:12

Das erlernen eines Blechblasinstrumentes ist besonders schwierig. Dazu gab es auch schon einen Beitrag unter http://www.trompetenforum.de/TF/view ... e+schwerer .

Bei Blechblasinstrumenten, und besonders bei der Trompete führt ein Tag ohne Übung bereits zu einem Rückschritt. Ein Pianist hat nach mehreren pianofreien Wochen relativ schnell sein altes Niveau wieder erreicht. Bei Trompetern können ein paar Wochen Pause mehrere Monate Übungsaufwand bedeuten, um zu alter Stärke zurückzukehren. Auf dem bereits erreichten Level darf man sich niemals ausruhen, sondern muß durch stetiges Üben für dessen Erhaltung sorgen.

Zu Deiner Ausgangsfrage: Um mit anderen musizieren zu können, wirst Du bei Deinen Vorkenntissen, stetigem Üben und unter Anleitung eines guten Lehrers ca. sechs bis zwölf Monate benötigen. Um ein virtuoser Trompeter zu werden, je nach Literatur und Musikrichtung fünf bis zehn Jahre. Allerdings hört Deine Lernphase Dein ganzes Leben nicht auf.

Wichtig: Nimm Dir einen wirklich guten Lehrer. Kein noch so hohes Übepensum oder die beste Trompetenschule kann diesen ersetzen. Meiner Meinung nach kann man bei keinem anderen Instrument soviel falsch machen. Ich empfehle Dir am Anfang einen Trompetenlehrer mit klassischem Studium. Unabhängig von Deiner späteren musikalischen Ausrichtung ist eine gute Technik unabdingbar.

Gruß Kuhlo

da-joe
Newbie
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:04

Beitrag von da-joe » Dienstag 27. Dezember 2005, 00:35

@schlafsack2

ich bin 15 jahre alt und ich will trompete eigentlich aus dem grund anfangen, weil ich lust auf etwas neues hab!!und zur abwechslung is es sicherlich auch gut!!Ich spiel Keyboard/piano in einer Reggaeband!Da improviesiere ich auch alles und ich glaub des könnte auch noch ein vorteil für später sein, da ich mir dann nur ein stück auf dem piano ausdenken brauch und dann kann ich es für die trompete übertragen!
Evtl setzte ich wenn ich sie mal behersche, die trompete auch in der band ein aber die meist nur so kleinen Fills benützten bläser beim reggae sind nicht sooo anspruchsvoll!!
Also dass ich einen guten Lehrer gerade am Anfang brauche hab ich glaub ich jetzt schon in fast jedem thread gelesen! :-D also werde ich das jetzt auf jedenfall machen!!
Des mit dem Üben müsst ich normal auch hinkriegen!
Naja ich glaub dass man ohne Üben in keinem Instrument erfolg hat!
Naja übung macht den meister! ;-)
mfg joe


p.s.:und stimmt dass, das man am Anfang nicht länger wie 30 minuten üben "darf"/soll?!Wäre gut zu wissen und meine Familie würde es sicherlich auch freuen! ;-)

corke
ExtremPoster
Beiträge: 480
Registriert: Sonntag 23. Oktober 2005, 14:45
Meine Instrumente...: Trompete: Yamaha 8335zs
Flügelhorn: Yamaha 631 GS
Wohnort: Hamm
Kontaktdaten:

Beitrag von corke » Dienstag 27. Dezember 2005, 10:04

ich würde sagen letzteres stimmt nicht

kuhlo
Unverzichtbar
Beiträge: 949
Registriert: Donnerstag 13. Oktober 2005, 14:17

Beitrag von kuhlo » Dienstag 27. Dezember 2005, 10:12

da-joe hat geschrieben:@schlafsack2

p.s.:und stimmt dass, das man am Anfang nicht länger wie 30 minuten üben "darf"/soll?!Wäre gut zu wissen und meine Familie würde es sicherlich auch freuen! ;-)
Wer erzählt denn sowas?

Grundsätzlich solltest Du spätestens wenn sich erste Ermüdungserscheinungen zeigen, aufhören zu blasen. Auf keinen Fall sollte es zu Schwellungen der Lippen kommen. Mit einem vernünftigen Lehrer kannst Du Dir schnell ein relativ lockeres Spielgefühl erarbeiten. Wenn Du obiges beherzigst, wird sich nach und nach Dein Ansatz verbessern, will heißen, Du kannst länger blasen ohne mit Ermüdungserscheinungen kämpfen zu müssen.

In der Anfangszeit hält Dein Ansatz vielleicht nur 10 Minuten. Nach einem halben Jahr vielleicht 2 oder 3 Stunden. Feste Zeitvorgaben solltest Du anfangs nicht haben, allerdings sollte man, wenn es der Ansatz zuläßt, mindestens eine Stunde üben.

Vorsicht ist am Anfang immer geboten. Viele Anfänger wollen zu schnell große Fortschritte in Tonumfang und Tonqualität machen und übertreiben mit dem Übeaufwand. Anfänglich kurze Übungzzeiten, aber diese konsequent jeden Tag sind sicherlich die beste Lösung.


LG Kuhlo

da-joe
Newbie
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 25. Dezember 2005, 23:04

Beitrag von da-joe » Dienstag 27. Dezember 2005, 13:25

@kuhlo

also des hab ich in einem anderen Thread gelesen!(weiß jetzt aber nicht mehr genau welcher des war)

ja okay des ist schon klar wenn man fast in ohnmacht fällt sollte man spätestens auf hören! ;-)

Wie schauts eigentlich bei euch aus mit "lärmbelästigung" ?!
Trompete spielen ist ja nicht gerade leise; habt ihr schonmal probleme deswegen gehabt?!oder wie macht ihr des, wenn ihr nich alleine wohnts?!Machts ihr da so ne "probezeit" aus, dass nur an einer bestimmten uhrzeit geprobt werden darf?!!

mfg

corke
ExtremPoster
Beiträge: 480
Registriert: Sonntag 23. Oktober 2005, 14:45
Meine Instrumente...: Trompete: Yamaha 8335zs
Flügelhorn: Yamaha 631 GS
Wohnort: Hamm
Kontaktdaten:

Beitrag von corke » Dienstag 27. Dezember 2005, 13:31

spiele dann wann ich will. außer spät abends und früh morgens.

kuhlo
Unverzichtbar
Beiträge: 949
Registriert: Donnerstag 13. Oktober 2005, 14:17

Beitrag von kuhlo » Dienstag 27. Dezember 2005, 13:32

Zum Thema Lärmbelästigung findest Du hier etwas:

http://www.trompetenforum.de/TF/view ... ght=mieter

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast