Schagerl Wien 2011er-Modelle

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Pro: (Stichworte)
Kontra: (Stichworte)
Gesamtbewertung: (1 bis 5 Punkte)

Klang:
Spielgefühl:
Verarbeitung:
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Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Trumpet Chief » Freitag 20. Mai 2011, 17:06

Schagerl Wien, 2011er-Drehventilmodell
Ventilstock:light, Trigger, Wasserklappe, Blechstärke: 45mm

Pro:
hervorragende intonation
toller deutscher Klang
Maschinen mit sehr kurzem druckweg uns sehr punktueller bewegung
spricht in allen Lagen super an
stimmt (fast) einwandfrei (kommt auf die Intonation des Spielers an, aber stimmt sonst einwandfrei)
tolle Beratung & "Extrawünsche" (z.B. ein Ausgleichsloch am 3. Ventil, wei bei mir) der Firma Schagerl

Kontra:
Preis! (unter einem budget von 3200€ braucht man es nicht versuchen)
hat ganz leichten widerstand auf dem Gis2 (keine ahnung ob das nur bei meinem Modell so ist)
lange Wartezeit, weil alle teile selbst hergestellt werden

Gesamtbewertung: 4.7

Klang:
einfach geiler klang! sehr kernig, präzise und flexibel

Spielgefühl:
ist sehr leicht zu spielen und hat einen sehr angenehmen widerstand, sehr offen uns spricht in allen lagen super an

Verarbeitung: die üblichen voruteile über schagerl kann icht nicht bestätigen. mein modell ist unlackiert. die lötstellen sind einwandfrei. alle Züge halten gut, gehen aber auch nicht zu schwer, auch der Trigger ist super angepasst, keine unebenheiten bzw. optischen fehler

pers. Bewertung:
bin froh mein bzw. das geld meiner Sponsoren in dieses instrument investiert zu haben. stehe kurz vor der matura und werde das Konzertfach trompete studieren. das instrument hat mir schon viele glückliche Stunden bereitet und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

lg Trumpet Chief
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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Gebläse » Samstag 28. Mai 2011, 21:12

Trumpet Chief hat geschrieben:Blechstärke: 45mm
Respekt, Respekt!

Gruss

Jörg

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Cato » Dienstag 23. Juli 2013, 00:10

Ich wüsste gerne, wie die Maschine nach gut zwei Jahren des Gebrauchs jetzt läuft bzw. ob Du Probleme mit der Maschine hattest.
Ich selbst habe eine Wien 2011 mal kurz angespielt und war von der Ansprache und nicht zuletzt auch von der Haptik der Maschine total begeistert. Das war allerdings auch ein Instrument, das zu Werbezwecken an VIP-Kunden verschickt wurde.
Ich weiß aber auch, dass es Trompetenbauer gibt, die keine Schagerltrompeten mit dem "neuen" Ventilstock in Zahlung nehmen, da sie die Maschine für minderwertig - im Vergleich zu Meinlschmidt und Zirnbauer - halten.
Gruß
Cato

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von TrompetenKäfer » Dienstag 23. Juli 2013, 12:44

Cato hat geschrieben:Ich wüsste gerne, wie die Maschine nach gut zwei Jahren des Gebrauchs jetzt läuft bzw. ob Du Probleme mit der Maschine hattest.
Ich selbst habe eine Wien 2011 mal kurz angespielt und war von der Ansprache und nicht zuletzt auch von der Haptik der Maschine total begeistert. Das war allerdings auch ein Instrument, das zu Werbezwecken an VIP-Kunden verschickt wurde.
Ich weiß aber auch, dass es Trompetenbauer gibt, die keine Schagerltrompeten mit dem "neuen" Ventilstock in Zahlung nehmen, da sie die Maschine für minderwertig - im Vergleich zu Meinlschmidt und Zirnbauer - halten.
Ich bin aus der Gegend von Schagerl. Abgesehen davon, dass in unserer Region Schagerl schon aufgrund der Preisgestaltung nicht allzu weit verbreitet ist:
Die, die die neuen Ventile spielen, sind im Amateurbereich noch immer sehr zufrieden damit. Die, die in Linz oder Wien studieren, spielen zwischenzeitlich andere Instrumente (warum auch immer) und: eine gebrauchte Schagerl weg zu kriegen, ist fast unmöglich, da sich tatsächlich keiner auf das Lotteriespiel mit der Maschine einlässt.

Die Maschinen im Neuzustand finde ich persönlich auch gut. Ich mag die Leichtigkeit, mit der sie laufen. Was mir dagegen nicht gefällt, ist, dass sie für meine Augen optisch und haptisch billig wirken. Abgesehen von den Worischek Drückerplatten wirkt das eher wie 1. Klasse HTL-Maschinenbau. Keine Kreuzgelenke und garnix....irgendwie eben billig.

Ich selbst bin gelegentlich bei Schagerl und teste auch immer mal wieder durch, was so da ist. Und genau da liegt das Problem: das, was da herum liegt, will ich für >3000€ nicht kaufen.

Mag sein, dass es auch hier eine 2-Klassen-Trompeterschaft gibt, was ich weder bezweifeln noch befürworten will, aber Fakt ist, dass es am Markt ums selbe Geld andere sehr gute, bis deutlich bessere Trompeten gibt.

Gebraucht sowieso.

Wo ich eben Meinlschmidt oder Zirnbauer, B&S, Miraphone, Yamaha, Bauerfeindt/HvL,.... drin habe, weiß ich, dass die Dinger auch nach 20 Jahren Profieinsatz noch immer sehr gut gehen bzw. gehen werden.

Was mir beim Schagerl zu denken gibt, ist, dass sie eine irre große (Continental-Serie ist neu!) Produkt- und Modellpallette haben und es nicht schaffen, 3 baugleiche "Meister"-Trompeten zu fertigen, die sich auch beinahe identisch spielen. Wenns da schon hapert, wie will man(n) dann sicher sein, dass die Maschinenfertigung nicht ebensolchen Schwankungen unterliegt (oder die Unterschiede dadurch hervorgerufen werden).

Bei den Academica-Instrumenten, die in Asien gefertigt werden (Carol Brass? Kann das stimmen?) berichten z.B. User, dass die Reproduktionsgenauigkeit deutlich höher ist, als bei den Meister-Instrumenten. Denk da drüber mal nach ;)

Ich bin da einfach extrem skeptisch und vorsichtig. Wenn ich 4.000€ ausgeben kann und will, dann hol ich mir (als Österreicher) eine Lechner. Da weißt du, was du hast. Wenn ich weniger Geld ausgeben will,krieg ich um knapp über 3k € bei Hr. Votruba in Wien eine vergoldete Drehventil, die keinen Vergleich zu scheuen braucht, und wenn ich mitten rein will, dann fahr ich zu Haagston, und lass mir dort eine auf den Leib schneidern, und brauch mich nicht mit dem zu begnügen, was ein Herr SoUndSo spielt.

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Troubadix » Dienstag 23. Juli 2013, 13:42

......Blechstärke: 45mm .....das nenne ich mal eine Heavy Trompete

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Cato » Dienstag 23. Juli 2013, 14:48

Ich bin aus der Gegend von Schagerl. Abgesehen davon, dass in unserer Region Schagerl schon aufgrund der Preisgestaltung nicht allzu weit verbreitet ist:
Die, die die neuen Ventile spielen, sind im Amateurbereich noch immer sehr zufrieden damit. Die, die in Linz oder Wien studieren, spielen zwischenzeitlich andere Instrumente (warum auch immer) und: eine gebrauchte Schagerl weg zu kriegen, ist fast unmöglich, da sich tatsächlich keiner auf das Lotteriespiel mit der Maschine einlässt.

Die Maschinen im Neuzustand finde ich persönlich auch gut. Ich mag die Leichtigkeit, mit der sie laufen. Was mir dagegen nicht gefällt, ist, dass sie für meine Augen optisch und haptisch billig wirken. Abgesehen von den Worischek Drückerplatten wirkt das eher wie 1. Klasse HTL-Maschinenbau. Keine Kreuzgelenke und garnix....irgendwie eben billig.

Ich selbst bin gelegentlich bei Schagerl und teste auch immer mal wieder durch, was so da ist. Und genau da liegt das Problem: das, was da herum liegt, will ich für >3000€ nicht kaufen.

Mag sein, dass es auch hier eine 2-Klassen-Trompeterschaft gibt, was ich weder bezweifeln noch befürworten will, aber Fakt ist, dass es am Markt ums selbe Geld andere sehr gute, bis deutlich bessere Trompeten gibt.

Gebraucht sowieso.

Wo ich eben Meinlschmidt oder Zirnbauer, B&S, Miraphone, Yamaha, Bauerfeindt/HvL,.... drin habe, weiß ich, dass die Dinger auch nach 20 Jahren Profieinsatz noch immer sehr gut gehen bzw. gehen werden.

Was mir beim Schagerl zu denken gibt, ist, dass sie eine irre große (Continental-Serie ist neu!) Produkt- und Modellpallette haben und es nicht schaffen, 3 baugleiche "Meister"-Trompeten zu fertigen, die sich auch beinahe identisch spielen. Wenns da schon hapert, wie will man(n) dann sicher sein, dass die Maschinenfertigung nicht ebensolchen Schwankungen unterliegt (oder die Unterschiede dadurch hervorgerufen werden).

Bei den Academica-Instrumenten, die in Asien gefertigt werden (Carol Brass? Kann das stimmen?) berichten z.B. User, dass die Reproduktionsgenauigkeit deutlich höher ist, als bei den Meister-Instrumenten. Denk da drüber mal nach ;)

Ich bin da einfach extrem skeptisch und vorsichtig. Wenn ich 4.000€ ausgeben kann und will, dann hol ich mir (als Österreicher) eine Lechner. Da weißt du, was du hast. Wenn ich weniger Geld ausgeben will,krieg ich um knapp über 3k € bei Hr. Votruba in Wien eine vergoldete Drehventil, die keinen Vergleich zu scheuen braucht, und wenn ich mitten rein will, dann fahr ich zu Haagston, und lass mir dort eine auf den Leib schneidern, und brauch mich nicht mit dem zu begnügen, was ein Herr SoUndSo spielt.
Ich habe nie eine Schagerl besessen und werde mir auch nie eine kaufen. Viel zu viele Gründe sprechen dagegen - die meisten hast Du bereits genannt. Vor allem - um das Positive zu sehen - sprechen einfach sehr viele Gründe für andere Hersteller. Ich wollte nur mal wissen, was von der Aussage eines renommierten Trompetenbauers zu halten ist, der mir sagte, dass er niemals eine Schagerltrompete mit dem neuen Ventilstock in Zahlung nehmen würde, da er den Ventilstock für minderwertig hält. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist diese Ansicht wohl weit verbreitet.
Gruß
Cato

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von TrompetenKäfer » Dienstag 23. Juli 2013, 15:30

Meine Meinung über Schagerl-Instrumente ist hier im Forum ja grundsätzlich eh nach zu lesen, und ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mit den Meisterinstrumenten überhaupt nicht einverstanden bin.

Ich halte die Maschine ebenfalls für einen schwerwiegenden Schwachpunkt in den Instrumenten. Da es sie noch nicht lange genug gibt, um Langzeiterfahrungen zu haben, bzw. wohl auch nie Lebensdauertests gemacht (oder publiziert?) wurden, kann man nur abwarten. Ich bin aber sicher kein Beta-Tester.

Wenns mir 3000€ zahlen, die Trompete schenken, und mich einen Blog schreiben lassen, dann mach ich das, aber umgekehrt eher nein.

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Troubadix » Dienstag 23. Juli 2013, 16:15

also wirkliche Langzeiterfahrungen gibt es nur von Meinlschmidt Maschinen.
Selbst die Zirnbauer Maschine ist nicht lange genug am Markt um hier Erfahrungen zu liefern.
Da ich persönlich sehr gerne die Zirnbauermaschine spiele, nehme ich die diversen Kleinigkeiten an der meiner Meinung nach in kauf.

Ich kenne die neuen Schagerl Maschinen auch. Ich finde sie im Prinzip nicht schlecht von der Grundkonstruktion:
Das Drueckwerk ist ganz klar auf die Reduzierung der Bewegten Massen und kurze Wege ausgelegt.
Einher gehend wurden auch die Anzahl der bewegten Teile Reduziert. Ich finde das alles soweit gut.
Ich denke schon dass Schagerl mit diesen Maschinen einen LastwechselTest gemacht haben und es sicher schon die nächste Generation in der Entwicklung.

Ach ja von Schagerl verbaute Zirnbauer Maschinen laufen in der Regel deutlich schlechter als von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauer Maschinen.

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Dobs » Dienstag 23. Juli 2013, 16:27

Troubadix hat geschrieben:Ach ja von Schagerl verbaute Zirnbauer Maschinen laufen in der Regel deutlich schlechter als von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauer Maschinen.
:surprised:
Wieviel von Schagerl verbaute Zirnmaschinen hast Du denn gegen welche und wieviele von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauernmaschinen verglichen?
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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Cato » Dienstag 23. Juli 2013, 17:18

Troubadix hat geschrieben:
Ach ja von Schagerl verbaute Zirnbauer Maschinen laufen in der Regel deutlich schlechter als von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauer Maschinen.
Der von mir erwähnte Trompetenbauer hat Bernhard Zirnbauer mal mit der Beobachtung von Trompetern konfrontiert, dass es besser laufende und schlecht laufende Zirnbauermaschinen gibt. B.Z. hat darauf verwiesen, dass seine Maschinen derart präzise Passungen haben, dass sie auch entsprechend präzise justiert werden müssen. Macht dies der Trompetenbauer nicht, dann läuft die Maschine auch nicht perfekt.
Meine Zirnbauermaschine läuft traumhaft. :D
Gruß
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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von TrompetenKäfer » Dienstag 23. Juli 2013, 20:41

Der Meisterbetrieb meines Vertrauens verbaut ausschließlich Meinlschmidt-Maschinen. Der Werkstättenmeister ließ mich mal dabei zusehen, wie sie Ventile "eingeschliffen" haben. Er sagte, das sei bei jedem Drehventil nötig, um Bückse und Wechsel passgenau aneinander zu "gewöhnen".
Im Auslieferungszustand sei die Maschine zwar schon sehr präzise, aber der letzte "Schliff" muss eben von kundiger Hand erfolgen.

Jetzt kann man das sehr wahrscheinlich auch auf Ziernbauer umlegen, wo´s auch am Endfertiger liegt, was er aus der Maschine macht.

Für die Schagerl-Maschinen kann das nun entweder bedeuten, dass sie sehr penibel und passgenau gefertigt und montiert sind, oder, im Umkehrschluss, dass einfach etwas großzügiger bemessen wird.

So oder so: mir täten die Dinger nicht ins Haus kommen.

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von DaTrumpet » Mittwoch 24. Juli 2013, 21:47

Dobs hat geschrieben:
Troubadix hat geschrieben:Ach ja von Schagerl verbaute Zirnbauer Maschinen laufen in der Regel deutlich schlechter als von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauer Maschinen.
:surprised:
Wieviel von Schagerl verbaute Zirnmaschinen hast Du denn gegen welche und wieviele von anderen Instrumentenbauern verbaute Zirnbauernmaschinen verglichen?

Das kann ich fast bestätigen, meine Dowids mit Zirnbauer läuft geschmeider und runder wie meine Hörsdorf Heavy mit Zirnbauer Maschine.

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Re: Schagerl Wien 2011er-Modelle

Beitrag von Trumpet Chief » Freitag 18. Oktober 2013, 11:19

Nach nun über 2 Jahren mit meiner heißgeliebten Schagerl kann ich noch immer keine Mängel finden. Bei meiner guten Pflege hat sich das Instrument toll gehalten (wenn nicht sogar verbessert).

Ich muss euch jedoch recht geben, dass die Serienstreuung bei Schagerl sehr groß ist - vielleicht ein bisschen zu groß für einen Meisterbetrieb - bevor ich diese Trompete gekauft habe, habe ich 5 andere vom gleichen Modell jeweils 2 Wochen getestet. Mit etwas Geduld und Glück findet man jedoch auf alle Fälle eine Top-Trompete.

Übrigens: der Grund warum ich mich für Schagerl entscheiden habe ist folgender: diese Konzerttrompete ist die flexibelste Trompete die ich je spielen durfte (und ich durfte schon mit viiiiiiielen spielen) man kann sie im Orchester (egal ob romantik, klassik und moderne) in der Blasmusik und zur not auch für kleine Jazzeinlagen verwenden!
Ich bin 18 Jahre und spiele mit dieser Trompete in der österr. Militärmusik 1. Trp, im Jugendsinfonieorchester Niederösterreich 2. tr. und in vielen Traditionsmusik Kapellen mit und in allen Formationen kam ich mit dieser Trompete sehr sehr gut zurecht.

Nach über 2 Jahren täglichen Spiel ist die Trompete in einem Top-Zustand! (mal sehen was die nächsten 10-15 Jahre bringen)

LG,

Trumpet Chief
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