Weimann Classico und Vivat

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Um den Testberichten eine einheitliche Struktur zu geben haben wir folgenden Rahmen entworfen.
Bitte diese Struktur bei den Berichten zu übernehmen.

Modell:
Besondere Spezifikationen: (Light/Heavy, Bohrung, Becher etc.):

Pro: (Stichworte)
Kontra: (Stichworte)
Gesamtbewertung: (1 bis 5 Punkte)

Klang:
Spielgefühl:
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burt
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von burt » Donnerstag 1. September 2011, 11:36

Hallo Peter,

wie Du weißt, bin ich ja auch Weimann-Fan und blase meine C seit drei Jahren mit Begeisterung.
Daß Du dieses wunderschöne Instrument allerdings mit einem 6E vergewaltigst, finde ich schon irritierend.
Bei mir kommt außer Breslmair G1 und G2 nichts mehr auf die Deutsche, denn nur mit solcherart Mundstück entfalten sich die ganzen Qualitäten dieser Trompeten.
Gilt übrigens auch für meine Lechner.

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schattie280
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von schattie280 » Donnerstag 1. September 2011, 11:42

Moin,

erstmal sollten wir die Entschuldigung gelten lassen.

Gruß,
Schattie
Der Frosch liest mit...

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von FlüTro » Donnerstag 1. September 2011, 11:53

An Schattie:
Danke - die ist auch ernst & ehrlich gemeint

An Burt:
Mir gefällt´s, klingt natürlich nicht wienerisch

An Buddy:
<edit mod >

Sachebene:
Wenn es ein Urteil gibt, das man sehr kontrovers sehen kann,
dann sollte man darüber schon mal diskutieren - ist doch o.k.

LG

Peter

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von leonfair » Donnerstag 1. September 2011, 14:54

Ich denke jeder sollte seine Meinung über ein getestetes Instrument hier kundtun dürfen. Egal ob Profi oder amateur.

Der Aussage von FlüTro zufolge dürfen nur mehr Profis Instrumente testen und darüber urteilen, ob sie für alle Trompeter passen oder nicht.

Das was Breslmaier hier geschrieben hat, ist seine persönliche Meinung über die Weiman Trompeten. Und wenn er sie nicht so toll fand wie du, braucht du ihm nicht gleich sein Können absprechen.

Vielen Dank!
Wer übt kommt weiter. Der Weg ist das Ziel!

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von FlüTro » Donnerstag 1. September 2011, 16:00

Da hast Du Recht Leonfair,

deshalb habe ich mich auch entschuldigt.

Und in der Sache haben wir das Thema auch diskutiert
und das müsste nun so o.k. sein.

LG

Peter

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Sandu » Freitag 2. September 2011, 12:32

burt hat geschrieben: Daß Du dieses wunderschöne Instrument allerdings mit einem 6E vergewaltigst, finde ich schon irritierend.
Bei mir kommt außer Breslmair G1 und G2 nichts mehr auf die Deutsche, denn nur mit solcherart Mundstück entfalten sich die ganzen Qualitäten dieser Trompeten.
Gilt übrigens auch für meine Lechner.
Ich habe noch nie verstanden, warum in diesem Forum irgendwelche Mundstück-Dogmen von einigen so starr aufrecht erhalten werden.
Das wäre, wie wenn ich jemanden dafür attackiere, dass ihm - im Gegensatz zu mir selbst - ein bestimmtes Gericht nicht schmeckt......

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von TrompetenKäfer » Freitag 2. September 2011, 19:44

Das Dogmatische an der Kombination Drehventiltrompete/Mundstück ist einfach, dass sich schon kleinste Änderungen am Mundstück exorbitant auf Klang und Spielverhalten auswirken können. Was einer "Pumpe" noch ziemlich egal ist, wirkt sich auf Drehventilern deutlich(er) aus. Erst am eigenen Leib erlebt, als ich bei meinem Modulsystem einen Stengel mit anderer Backbore (Konusverlauf) verwendet hab. Unglaublich.

Designierte Perinett-Mundstücke können auf Drehventilern anständig spielbar sein, aber es geht einfach so unglaublich viel "mehr", wenn man am Mundstück was probiert/ändert.

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von FlüTro » Samstag 3. September 2011, 15:44

Ich werd da auch mal was probieren,

aber mit dem Giardinelli 7S klingt die Weimann-C Klasse.
Geht ganz leicht mit einem sehr eleganten Ton.

Peter

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von burt » Samstag 3. September 2011, 16:02

Sandu hat geschrieben:
burt hat geschrieben: Daß Du dieses wunderschöne Instrument allerdings mit einem 6E vergewaltigst, finde ich schon irritierend.
Bei mir kommt außer Breslmair G1 und G2 nichts mehr auf die Deutsche, denn nur mit solcherart Mundstück entfalten sich die ganzen Qualitäten dieser Trompeten.
Gilt übrigens auch für meine Lechner.
Ich habe noch nie verstanden, warum in diesem Forum irgendwelche Mundstück-Dogmen von einigen so starr aufrecht erhalten werden.
Das wäre, wie wenn ich jemanden dafür attackiere, dass ihm - im Gegensatz zu mir selbst - ein bestimmtes Gericht nicht schmeckt......
Es geht hier nicht um die Verbreitung und Aufrechterhaltung von Dogmen. Ich äußere meine persönliche Meinung aufgrund von persönlichen Erahrungen.
Diese teile ich übrigens mit einem Großteil der Bläser, welche sich wie ich ebenfalls der anspruchsvollen Klassik verschrieben haben.
Wer einen Flachberger auf der Deutschen oder Trompetenmundstücke auf Flügelhörnern usw. als seligmachend empfindet, möge dieser Leidenschaft frönen. Gemäß meinem Klangideal käme das nicht infrage.
Wenn Dir das unverständlich erscheint, sei es Dir herzlich gegönnt. Es muss nicht jeder alles verstehen.

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Cavaillé » Samstag 3. September 2011, 18:17

Vielen Dank an alle, die diesen Testbericht als diskussionswürdig eingestuft haben und mir als Jungposter die Entscheidung leichter gemacht haben:
Also mich hat dieser "Test" = Meinungsäußerung sehr irritiert und abgestossen, da ich gerade einen Besuch bei Herrn Weimann geplant hatte und zwar vor allem wegen seiner Form (ist ja z.T. vorgegeben) und wegen seines Inhaltes, beides lässt das Ganze sehr apodiktisch erscheinen.
Die Sprache ist geprägt von abwertenden Vokabeln wie "schmetternd, macht schlagartig zu, freundlicher und bemühter (= kann nix) Instrumentenmacher" etc. pp., kurzum ein klassischer Verriß ! Genauso könnte ich als Amateur Lechner Trompeten den Wiener Klang absprechen !
Der Urheber müsste sich doch vor einer solchen Veröffentlichung in Kenntnis der gängigen Meinung zu Weimann Instrumenten ("freies und offenes Blasgefühl") an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob das Problem mit diesen Instrumenten eher bei ihm selbst zu suchen ist.
Für mich stellt sich dabei grundsätzlich die Frage, ob es ein Forum wirklich jedermann gestatten sollte, solche rufschädigenden Äußerungen zu veröffentlichen, die im geringsten Falle geschäftsschädigend sind und den ideellen Ruf kleinerer Manufakturen u.U. nachhaltig schädigen oder ob nicht gewisse Bereiche eines Forums den Profis vorbehalten bleiben sollten !
Ich jedenfalls bin kurz darauf doch zu Herrn Weimann gefahren, habe eine excellente Beratung erfahren, einen wunderbaren menschlichen Kontakt und Instrumente getestet, die in Freiheit und Offenheit des Klangs, Intonation und handwerklicher Verarbeitung ihresgleichen suchen und daher in Spitzenorchestern im In- und Ausland mit wachsender Begeisterung gespielt werden.
Ich werde jedenfalls keinen "Testbericht" zu meinen Weimännern schreiben, mir als Amateur steht es nicht zu, andere große Namen zu diskreditieren, nur weil meine Qualitäten nicht ausreichen, um das Letzte aus diesen Instrumenten herauszukitzeln.
Mit besten Amateuttrompetergrüssen

Thomas
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von biancoblu » Samstag 3. September 2011, 21:56

Habt Ihr schonmal überlegt, die Leser (wie die Schreiber) als durchaus in der Lage anzusehen, jedweden Beitrag mit gesundem Menschenverstand zu interpretieren ?

Gruß
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von herzbert » Sonntag 4. September 2011, 11:33

Ja, und mit gesundem Menschenverstand antworten.
Als Instrumentenbauer würde ich das auch nicht auf mir sitze lassen.
Laien als Tester :Hä:

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von biancoblu » Sonntag 4. September 2011, 12:53

herzbert hat geschrieben:Ja, und mit gesundem Menschenverstand antworten.
Als Instrumentenbauer würde ich das auch nicht auf mir sitze lassen.
Laien als Tester :Hä:
Warum nicht ? Vor allem dann, wenn gerade das klar ist. Und als Instrumentenbauer braucht's wie bei jedem Unternehmer auch ein wenig Gelassenheit - zumal die Kunden ja wohl eher zu- als abnehmen.

Gruß
Biancoblu
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von TrompeteRT » Sonntag 4. September 2011, 14:00

Jetzt lasst mal die Kirche im Dorf - der Testbericht war vollkommen in Ordnung. Bresl-Maier haben die Weimänner persönlich nicht so zugesagt und er hat seine Eindrücke geschildert, ohne dabei herabwürdigend oder geschäftsschädigend formuliert zu haben. Sowohl Herr Weimann als auch seine begeisterten Kunden werden es als selbstverständlich akzeptieren, dass es den einen oder anderen Kollegen gibt, dem die Instrumente - aus welchem Grund auch immer - eben nicht so zusagen.

Ich selbst habe meine Galileos direkt gegen Weimänner getestet. ich fand die Weimann-Trompeten gut und meine Galileos besser. Reine Geschmackssache.

LG
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von FlüTro » Sonntag 4. September 2011, 14:11

Alle angeführten Standpunkte dürfen vertreten werden.
Und wenn man dies alles zulässt, auch wenn´s mal ein bisserl emotional wird,
das gehört auch mal dazu, ist oft sogar recht humorig,
kommt man zuletzt zu einer ausgewogenen Darstellung und Diskussion.

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