Weimann Classico und Vivat

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schattie280
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von schattie280 » Sonntag 25. September 2011, 22:24

Moin,

bitte, in medias res.
Die meisten Tests sind Erfahrungsberichte - und die sind subjektiv. Nicht jeder kann so testen wie Puukka.
Belassen wir es dabei.

Gruß,
Schattie
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burt
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von burt » Montag 26. September 2011, 14:56

Hm, da fehlte mir irgendwie jetzt der :ironie: smilie.

FranzJosef
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von FranzJosef » Sonntag 23. Oktober 2011, 17:58

Hallo trompetentester!

Ich war bei der Salzburger Musikmesse.
Hauptgrund war Alexander Weimann mit seinem großen Angebot an Trompeten.
Mein jüngster Sohn der gerade mal elf Jahre alt ist hatte auch ausgiebig probiert.
das wichtigste war ihm natürlich die Oberfläche.
Dass die Trompeten ab dem f2 zumachen war für ihm kein problem.
Er konnte mit jedem Model ein c3 erreichen. :)
Bald wird er seine eigene bekommen.

grüße franz josef

Cato
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Cato » Freitag 26. Juli 2013, 21:01

War irgendwer in den letzten Wochen mal bei Alexander Weimann und kann von Neuigkeiten berichten?
Wie der Presse zu entnehmen war, hat er seine Passion ja wohl überarbeitet bzw. eine modifizierte Passion herausgebracht und in Chicago und New York an den Mann gebracht.
Bei meinem letzten Besuch erzählte er mir zudem, dass er mit der Entwicklung einer Piccolotrompete beschäftigt sei.
Gruß
Cato

Evolution
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Evolution » Montag 3. März 2014, 08:39

Ich möchte diesem langen Thread noch meine Eindrücke nach 2 Monaten mit der Classico hinzufügen:
Die Classico hat mich vom ersten Tag mit ihrem sehr wandlungsfähigen Klang von sonor bis strahlend überzeugt. Ich spiele die Classico in roh mit austauschbarem Becher und dem 140er Goldmessing-Schallstück. Die Verarbeitung ist exzellent. Die Maschine und alle Details sind ein Genuss in Funktion und Form.
Gleichwohl kann ich verstehen, dass der erste Anblastest zu den Eindrücken vom Ausgangspost führte. Ich musste mich an die Weimann 1-2 Wochen gewöhnen. Nun spiel ich auf ihr sicherer als auf anderen Instrumenten. Die Weimann hat - vielleicht durch die konische Maschine - einen besonderen und sehr dosierten Widerstand. Die Ansprache ist schnell, da sofort etwas Widerstand da ist. Wenn man allerdings nach oben hin - wie ich es gewöhnt war - von mehr Widerstand ausgeht, dann zeigt sich, dass dieser nicht oder später kommt. Sie bleibt immer offen. Für mich stellte sich das dann so dar, dass ich als Gegenbewegung selber den Widerstand im Körper erzeugt habe, um wieder gegen stärkeren Widerstand in der höheren Lage zu spielen. Ist man aber selber eng und gibt dann Gas, dann verliert die Weimann - wie andere großgebohrte Trompeten im Perinet-Sektor auch - ihre Klangfarbe und wird laut, tönt aber nicht mehr voll. Nach einer Woche hatte ich mir antrainiert, zu akzeptieren, dass in allen Lagen der Widerstand gering, aber definiert ist. Inzwischen spiel ich die Weimann sehr, sehr gerne, da durch den ebenmäßigen Widerstand leise Passagen in der Höhe besonders dufte gehen. Es ist für mich ein Gewöhnungseffekt ähnlich wie damals beim Herantasten ans Flügelhorn. Die Weimann hat immer einen Anfangswiderstand (positiv), der für eine extrafeine Ansprache sorgt, aber sie wird nicht enger. Das war gewöhnungsbedürftig, lohnt sich aber für mich sehr.
Ich habe parallel eine Lechner gehabt und viel gespielt und hin und her getestet. Die Lechner hab ich das erste Mal in die Hand genommen und es hat sofort gepasst. Der Widerstand war prima und wurde nach obenhin - wie gewohnt - etwas stärker, so dass man gut dagegen blasen konnte, ohne dass es eng wurde. Sehr problemlos.
Die Weimann brauchte etwas Anpassung an die besondere Kombination von schneller, definierter Ansprache und gleichzeitiger Offenheit.
Für Sachen, wo es auch mal richtig spritzig sein soll, würde ich die Lechner nehmen. Die Weimann klingt nach Bedarf weicher und dunkler. Gefällt mir im Moment - auch vom Einsatzgebiet her - einen Ticken besser.

doc_trumpet
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von doc_trumpet » Donnerstag 17. April 2014, 19:40

Ich besitze seit Anfang des Jahres sowohl eine B wie eine C "Passion". Dank user "singvögelchen" habe ich die beste Kombination von Mundrohren und Schallbechern finden können - nochmals vielen Dank.
Ich habe noch nie "deutsche Trompeten" besessen, die so sicher vom Spielgefühl ( für mich "wie auf Schienen" ), unmittelbar von der Ansprache und gleichzeitig dunkel und warm vom Klang sind. Diese Trompeten "versüssen" mir die Orchesterarbeit ungemein. Ich nutze 15E bzw 16E Mundstücke ( Toshi und Yamaha ) und jeweils die großen Mundrohre.
Die Beratung von Herrn Weimann ist absolut vorbildlich - kompetent und sehr! freundlich.
Über die handwerkliche Verarbeitung muss man eh kein Wort verlieren - große Kunst !
Ich würde jedem Trompeter, der Drehventilinstrumente spielen möchte, unbedingt empfehlen den Weg nach Kapellendorf zu machen.

LG
doc

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Blas! » Sonntag 20. April 2014, 11:25

Schön, dass mit Weimann ein "neuer" Hersteller in die erste Liga im Drehventilbereich vorgestoßen ist. Noch vor wenigen Jahren schien es kaum Alternativen zu Schagerl zu geben. Mittlerweile hat man mit Dowids, Egger, etc. (und eben mit Weimann) eine hervorragende Auswahl.

Zu hoffen bleibt, dass Weimann (und die anderen "kleineren" Hersteller) trotz des "Wachstums" ihre hohe Qualität werden beibehalten können.

Grüße
Blas!

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von HerrTrompete! » Montag 24. November 2014, 17:05

Ich habe auch eine Passion Bb. Ich war von Anfang an zu Frieden und bin es immernoch. Es ist ein Top Instrument.
Außerdem war die Beratung sehr gut. Er hat mir das Instrument nicht ausgequatscht sondern mit mir pro und kontra besprochen. (Kontra gab es nichts schwerwiegendes). Ich schaue mich immoment nach einer C um und werde als erstes weimann testen.

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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Singvögelchen » Montag 24. November 2014, 23:01

Meine Passion Bb hat mittlerweile ihren 7. Geburtstag überlebt, war eine der ersten überhaupt. Trotz nahezu täglicher Benutzung hab ich noch den ersten Lack drauf mit wenigen kleinen Abriebstellen, nur eine kleine Delle im Schall, hab glaube ich zweimal die Maschine reinigen lassen. Die Anschlaggummis mussten im Schnitt jedes halbe Jahr neu gemacht werden. Völlig ruiniert durch zu viel begeistertes Üben. Vielleicht wird nächstes Jahr mal aufgefrischt per GÜ.

Das Allerschönste: mit Klang, Intonation und Spielbarkeit bin ich zufrieden wie am ersten Tag, auch beim Testen weiterer Instrumente hab ich nichts wesentlich besseres finden können.
Nun hat sie halt in der Zwischenzeit auch noch sehr hübsche Geschwister bekommen, Passion C, Charisma Es...
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


"Blas schön rein, dann kommts schön raus!"

Frodo
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Re: Weimann Classico und Vivat

Beitrag von Frodo » Donnerstag 1. Januar 2015, 15:08

Die beste B, die beste C, die beste Es und die besten Flügelhörner die ich bei meinen vielen Tests jemals gespielt habe, kamen alle aus dem Hause Weimann. Völliges Unverständnis für die negative Kritik. :rot:
Grüße Frodo
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