Yamaha 436G Langzeittest

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Pro: (Stichworte)
Kontra: (Stichworte)
Gesamtbewertung: (1 bis 5 Punkte)

Klang:
Spielgefühl:
Verarbeitung:
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bindabua
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Meine Instrumente: Eigenbau Bb Trompete mit Breslmair Mundrohr, roh

Eigenbau Piccolo in Hoch A, Roh



Eibl C-Trompete - Konzerttrompete Modell "Walter Singer" - roh/teilweise poliert - 4 Überblasklappen(b, a, c, h) - customized

Lignatone Drehventilflügelhorn

Amati Bb-Perinet Trompete
Wohnort: Moosbrunn, NÖ, Österreich

Yamaha 436G Langzeittest

Beitrag von bindabua » Mittwoch 8. Mai 2013, 13:46

Stelle hier einen Testbericht für die Yamaha 436G ein, die mich mein ganzes Trompeter-Leben, bis jetzt (Umstieg auf Eigenbau), begleitet hat. Ich schreibe hier 2 Bewertungen, 1 vor der Entlackung und 1 danach. Getestet wurde sie mit einem Bach 1.5C, Breslmair G1W, G1, G2, G4 und G6. Die Breslmair waren Schraubmundstücke mit den Rändern V, 1 und den Stängeln 1W, 1, 3, 8 und L.

Modell: Yamaha YTR-436G Konzerttrompete

Spezifikationen:

Goldmessing Schallstück
Messing Buchse
Neusilber Innen- und Außenzüge
11mm Bohrung
kurzes Druckwerk
Trigger am 3. Zug
dickes Blech

Pro:

spitzen Instrument für wenig Geld (ca 1300€)
freies Spielgefühl
gute Ansprache
perfekt laufende Ventile (bei meiner zumindest)


Kontra: KEINE


Gesamtbewerung: 5


Klang: vielfältigst. Man kann sie hart und knackick aber auch weich und sanft spielen. Im Orchester strahlt sie durch den ganzen Saal.


Spielgefühl: frei, es läuft fast wie von selbst


Verarbeitung: 1A bis auf den Lack


Persöhnliche Bewertung VOR der Entlackung:

Eine durchaus sehr gute Trompete mit der man in jeder Stilrichtung sich gut durchsetzen kann und wohlfühlt. Die Trompete spricht wirklich sehr leicht an und rastet gut ein. Nur in den oberen Lagen, ist sie stellenweiße etwas eng. Im Gesamten ist sie aber ein durchaus sehr gutes Instrument, überhaupt für 1300€.


Persöhnliche Bewertung NACH der Entlackung:

Da ich wirklich kein Fan von Lack bin, hab ich mir die Trompete professionell entlacken lassen (und auch gleich den Fingerhaken versetzt) und damit meiner Trompete und mir nur das beste getan. Die Trompete war danach fast wie ein anderes Instrument, im guten Sinne. Die Ansprache hat sich bei weitem verbessert und auch die Enge in der Höhe war auf einmal wie weggeblasen ( :mrgreen: ). Sie ist auch dann nicht mehr an meine Lechner sowie an andere Trompeten heran gekommen. Ich kann sie nur jedem empfehlen, der nicht allzuviel Geld ausgeben will, aber doch eine sehr brauchbares Instrument haben will.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen einen Eindruck über dieses Instrument geben.




Liebe Grüße aus Österreich.

bindabua
"Die Trompete galt in der Barockzeit als Symbol Gottes."

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