Massivste Probleme wegen Bart

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ost
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Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von ost »

Hallo,

ich wollte mir mal die Tage um Weihnachten einen Vollbart wachsen lassen (ich hatte 3 Wochen Urlaub und bleibe anschließend im Homeoffice) . Ich war selbst erstaunt, wie dicht das Zeugs wächst, bin aber seit einiger Zeit jedes Mal nach dem Üben enttäuscht, dass vor allem die Höhe nicht mehr geht und das ganze auch noch unsauber klingt, dabei übe ich genauso wie immer. Schon seit einigen Tagen hatte ich den Vollbart in Verdacht und heute bin ich mal im Netz auf die Suche gegangen, um zu erkunden, ob das Phenomen bekannt ist:

https://trumpetscout.de/von-porno-balke ... -der-bart/

Also, falls jemand ähnliche Probleme hat, kanns am Bart liegen, den man vorher nicht hatte, Ich denke, wenn Trompeter lange Zeit Bart hatten oder sogar mit Bart Trompete lernen, ist das was anderes und man stellt sich darauf ein, Bei mir ist es das erste Mal mit 55 Jahren und die Beweglichkeit der Lippen fühlt sich schon etwas anders an. Die Verschlechterung kam, wie der Bart auch schleichend, deshalb kam ich auch nicht sofort darauf.

Ist der Begriff "Negativ-Hitler" wirklich bekannt in der Trompetenszene?

Grüße
Oliver
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Maxbert
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von Maxbert »

Mich stört der Bart null. Allerdings ist der Teil, wo das Mundstück sitzt, bei mir kaum bewachsen ;-)

Andere, teils jahrzehnte lange Bartträger, haben sich nie daran gewöhnen können und eben den „Anti-Führer“ rasiert, prominentes Beispiel an der Posaune Jiggs Wigham.
ttrumpett
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von ttrumpett »

Trage schon immer einen Bart mit kurzen Ausnahmen. Früher Vollbart, seit einigen Jahren so'n "Dizzy " Bart, also nur so um die Lippen..
Meine Erfahrung ist, dass es mich nie gestört hat!
Ganz im Gegenteil, wenn ich mich täglich rasiere, sind meine Lippen empfindlicher und ich habe leichter mal Bläschen an den Lippen. Wenn man sich einen Bart wachsen lässt, sind allerdings die ersten paar Tage, wenn die Bartstoppeln noch kurz sind etwas gewöhnungsbedürftig.
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von Singvögelchen »

Ich hatte mir zu Weihnachten nach über zwanzig Jahren tatsächlich den Bart mal abrasiert und konnte glücklicherweise trotzdem noch spielen. Hatte das Gefühl, dass beim Drücken in der hohen Lage der Ansatz formstabiler blieb. Jetzt ist aber alles wieder nachgewachsen und geht auch wieder...also direkt vor einem wichtigen Konzert sollte man auf dieses Experiment wohl verzichten.
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von Hochwälder »

Ich bin seit ewiger Zeit der sogenannte 3-Tage-Bart-Träger, stutze ihn mit einem Vakuum-Bartschneider, nie glatt.
Je länger ich mit der Rasur warte, also nach ca. 3-4-5 Tagen umso schlechter wird mein Ansatz.
Früher war da oft Taktieren angesagt. Wann ist ein Auftritt, wann rasier ich mich, denn frisch rasiert war es für mich auch schwierig.
Eine zeitlang hab ich dann fast täglich gestutzt, um eine gewisse "Standart-Situation" zu schaffen, mit der ich flexibler umgehen kann.
Das funktioniert jetzt prima, hab am Tag der Rasur und den Tag darauf das beste Gefühl am Mundstück.
Ich denke, Leute, die immer Bart tragen oder sich immer glatt rasieren haben da wenig Probleme aber immer so dawischen ist schwierig.
Den o.a. Namen finde ich aber äußerst suspekt und habe ihn in der Trompetenscene noch nie gehört. :Hä:
Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke.
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von C-Becks »

Ich trage mal Bart, mal nicht. Die größten Probleme habe ich eigentlich direkt nach einer Glattrasur. Das hält allerdings maximal einen Tag an, danach ist wieder alles in Ordnung. Ich kann es derzeit leider nicht überprüfen, aber ich glaub selbst in Zeiten in denen ich einen relativ dichten Schnurrbart trage sitzt das Mundstück nur auf der Lippe bzw. auf freier Fläche. Befinden sich denn Barthaare zwischen Mundstückrand und Lippe wenn du ansetzt? Falls ja versuch mal das Mundstück quasi von unten unter die Barthaare zu schieben, sodass es nur auf freier Haut aufsetzt, vll hilft das. Um das genau zu überprüfen kannst du einen Visualizer oder alternativ das Ende einer Nagelschere benutzen. Wenn Barthaare evtl. sogar bis in den Mundstückkessel reichen kann ich mir schon vorstellen, dass das das Spielgefühl, den Ansatz, den Ton etc. beeinflusst.
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von ost »

Danke euch für die Antworten.
Wie ich mir schon dachte, sind die Empfindungen eben individuell, aber man kann schon erkennen, dass der Bart bzw. eine Rasur einen gewissen Einfluss auf das Spielen hat.
Ich rasiere den Bart irgendwann den nächsten Monat wieder ab, dann weiß ich ja Bescheid.

Grüße
Oliver
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Re: Massivste Probleme wegen Bart

Beitrag von mw1308 »

Wenn ich mich (insbesondere) nass (aber auch trocken, alles probiert) rasiere, geht 1 - 2 Tage gar nichts mehr. Fühlt sich furchtbar an.
Mache es seit Jahren so, dass ich meine Haare um die Lippen mit einem 0,4mm Barttrimmer (also auf kürzeste Stufe eingestellt) stutze, damit komme ich super klar.
Sobald die Haare länger werden, wird's dann aber auch wieder unangenehm.
Also bei mir auch alles nicht so einfach :wink:
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