Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Welches sind die besten ?

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gozilla
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Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von gozilla »

Hallo Gemeinde, aufgrund diverser Anzeigen in Musikerzeitungen usw. welche die 10 Jährige Verbindung von Prof Malte Burba und Kühnl&Hoyer hervorheben und dieses in einer Sonderedition mündet, entbrannte der Streit ob das wohl möglich ist das der Prof. jede (!!!) Trompete selbst anspielt siehe hier
http://www.kuehnl-hoyer.de/popup/perine ... burba.html

und das tatsächlich eine Trompete wie die Universal für VK 1109 € "made in Germany" sein kann...ich hab gesagt wenn es nur 200 Trompeten sind die im Jahr so verkauft werden dann wird das wohl nicht so sein oder?? Weil der Prof hat ja auch noch was anderes zu tun oder?

Hab dann richtig Prügel bezogen auch für die Aussage daß es nicht machbar ist sowas in Handarbeit made in Germany zu diesem Geld zu machen.

Was denkt ihr denn darüber ?

Gruß G
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Wolfram
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Wolfram »

Hallo gozilla!
1.)
Wenn eine deutsche Firma in der Lage ist Trompeten zu diesem Preis herzustellen, dann ist es "KÜHNL&HOYER".
Sie machen jedes Teil in eigener Herstellung und müssen nichts zukaufen.

2.)
Wie lange brauchst Du um zwei chromatische Tonleitern auf einer Trompete hoch und runter zu spielen..?
Sicherlich weniger als 30 Sekunden. Mit Wechsel des Mundstücks hat Herr Burba kaum mehr Zeit als 1 Minute nötig um festzustellen, ob ein Instrument gut anspricht und die Intonation sauber ist.
200 Trompeten sind somit locker an einem Vormittag zu testen...

Ich habe vollstes Vertrauen, dass diese Trompeten so sind, wie sie beschrieben werden!
Etwas anderes können Sie sich auch gar nicht erlauben...
Mehr Details findest Du hier: http://www.kuehnl-hoyer.de/eng/home.html
LG Wolfram
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Puukka
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Puukka »

Bevor wieder wild spekuliert wird, möchte ich eine Info vorschicken.
Ein Mitglied des Forums erhielt eine saftige Klage, weil er damals gemeint hatte, daß bei K&H Fernostteile mitmischen.
Das war kein Einzelfall.
Themen über Behauptungen bezüglich Verkaufsstrategien oder Qualität von Erzeugern sind sehr sensibel und daher eine kleine Warnung, daß ein schnell hingeschriebener Satz teuer werden kann.
LG
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Bixel
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Bixel »

Die Stiftung Warentest machte vor einigen Jahren darauf aufmerksam, dass dem Qualitätssiegel "Klinisch getestet" auf der Verpackung von Zahnpasten insofern mit Vorsicht zu begegnen sei, als diese Aussage nur dann von Wert wäre, wenn man auch die Ergebnisse jener Tests erführe.

:|
.
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Dobs
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Dobs »

Wolfram hat geschrieben:1.) Wenn eine deutsche Firma in der Lage ist Trompeten zu diesem Preis herzustellen, dann ist es "KÜHNL&HOYER".
Sie machen jedes Teil in eigener Herstellung und müssen nichts zukaufen.
Das mag so sein. Mir ist es im Prinzip auch wurscht. Solange die Qualität der Trompete stimmt, ist es mir prinzipiell egal, wer sie wo zusammengeschraubt hat. Da nicht all Trompeter das so sehen, hat die Frage des Herstellungsortes höchtestens Bedeutung für den Wiederverkaufswert. Insofern ist das doch erst mal super, daß es offenbar einen deutschen Hersteller gibt, der "handgefertigte" Qualit#tsware zu diesem Preis anbietet! :gut:

Wundern darf man sich - als interessierter Laie - freilich dennoch, wenn ein Hersteller eine Meistertrompete komplett in eigener Werkstatt herstellt, ohne Teile zu zu kaufen und diese - sicher hervorragende Trompete - dann auch noch für etwa die Hälfte dessen verkauft, was andere "Meistertrompeten" dieser Art kosten. Wenn ich weiter davon ausgehe, daß dieser Hersteller seinen Mitarbeitern marktübliche Gehälter zahlt, die Materialkosten sich in dem Bereich bewegen, den jeder andere Hersteller auch hat und der zeitliche Aufwand dem anderer 'Manufakturen" entspricht, hat es den Anschein, daß jener Instrumentenbauer sich mit einer geringeren Gewinnmarge zufrieden gibt, als seine Kollegen. Andererseits können sicher viele Kosten eben gerade dadurch eingespart werden, daß alles selbst gebaut wird und eben nichts hinzugekauft werden muss. Da ich keine Ahnung von der Kostenstruktur beim Bau einer Trompete habe und auch die Preispolitik von Kühnl nicht kenne, könnte das natürlich alles auch ganz anders sein. Man weiss es nicht. Freuen wir uns einfach über eine gute und günstige Trompete.
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Wolfram »

.. es ist doch nicht nur dieses Modell, welches scheinbar recht preiswert angeboten wird.
Schaut Euch mal die gesamte Produktpalette an: http://www.kuehnl-hoyer.de/Preisliste.pdf

und Ihr werdet nachvollziehen, warum diese Firma soviele Wettbewerbspreise gewonnen hat.
Da spielt neben guten musikalischen Eigenschaften nämlich auch der günstige Preis eine wichtige Rolle!

Dieses o.g. Jubiläums-Modell ist also keine Ausnahme in der Firma.
Da ich die Firma, die Produktion und den Chef persönlich kenne, darf ich ruhigen Gewissens sagen: Hier wird gute deutsche Qualität zu fair kalkulierten Preisen angeboten.
Und das alles -made in germany- !!!
Es besteht wirklich kein Grund zum zweifeln...
LG Wolfram
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von buddy »

Wolfram hat geschrieben:...Ich habe vollstes Vertrauen, dass diese Trompeten so sind, wie sie beschrieben werden...
Kühnl & Hoyer verhält sich bei Anfragen offen und lädt auch ein, sich einen eigenen Eindruck von der Produktion zu verschaffen. Es gibt daher überhaupt keinen Anlass für Spekulationen. Schon am Beispiel der Topline Gillhaus konnte man sehen, dass man dort ganz offensichtlich bemerkenswerte Qualität preiswert produzieren kann.
Im von Herbert angesprochenen Fall blieb es bei einer Abmahnung ohne weitere Kosten, nachdem die Forumsleitung mithalf, den Anlass durch Entfernen der beanstandeten Beiträge zu beseitigen.
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Kojak »

meine 5 pfennig...

bei Kühnl steht ja "spielt jedes MODELL persönlich an" nicht etwa"spielt jede einzelne Trompete an".....wär ja auch etwas viel verlangt :roll:

ausserdem kann ich die Jungs bei Kühnl gut verstehen,dass die sich tierisch aufregen :argh: wenn irgendso ein dahergelaufener dödel behauptet,die Jungs verlöten chinaschrott...


Grüssle
Dennis
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gozilla
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von gozilla »

Wolfram hat geschrieben:Hallo gozilla!
1.)
Wenn eine deutsche Firma in der Lage ist Trompeten zu diesem Preis herzustellen, dann ist es "KÜHNL&HOYER".
Sie machen jedes Teil in eigener Herstellung und müssen nichts zukaufen.

2.)
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LG Wolfram
Hallo Wolfram,
na an Dich habe ich gedacht als ich das Thema erstellte ;-)

Meine Intention war nicht zu behaupten daß K&H das nicht kann zu dem Preis der Universal oder auch des neuen Jubiläumsmodell sondern wie die da noch Geld damit verdienen...

Ob das besagte Modell nun als Meisterinstrument durchgeht oder von MB persönlich angepielt wurde ist mir eigentlich vollkommen egal.

Der Streit mit den Kollegen endete dann auch in der Conclusion falls es doch so sein sollte daß alles made in germany ist und womöglich auch noch handmade dann sollte man sich doch über eine günstige und gute Trompete freuen...wenn sie vom Spiel her passt um so besser.

Grüße G
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Bixel
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Bixel »

Kojak hat geschrieben: bei Kühnl steht ja "spielt jedes MODELL persönlich an" nicht etwa"spielt jede einzelne Trompete an".....wär ja auch etwas viel verlangt
Ganz so einfach ist es wohl nicht:
Der Unterschied zwischen „anblasen“ und „durchblasen“:
Was würden Sie sagen, daß man Ihnen erzählt, dass 1 Minute ausreicht, um ein Instrument von Seiten des Bläsers her zu prüfen. Richtig, das reicht nicht. Und hier liegt der Unterschied. Das Instrument muß über einen längeren Zeitraum mit kleinen Pausen gespielt werden, erst dann sind die Aussagen darüber stichhaltig. Prof. Burba zum Beispiel spielt jede Trompete der „Malte Burba Edition“, wie z.B. die Universal 2, ausführlich durch. Damit Sie nicht nur eine Trompete, sondern eine Qualitätstrompete bekommen.
Quelle (dort unter "Trompete "Malte Burba Universal II"")
Kojak hat geschrieben: ausserdem kann ich die Jungs bei Kühnl gut verstehen,dass die sich tierisch aufregen, wenn irgendso ein dahergelaufener dödel behauptet,die Jungs verlöten chinaschrott.
Die hätten sich sicher auch aufgeregt, wenn ein seriöser TF-User wie buddy solches behauptet hätte.

:wink:
.
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Dobs
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Dobs »

Kojak hat geschrieben:bei Kühnl steht ja "spielt jedes MODELL persönlich an" nicht etwa"spielt jede einzelne Trompete an".....wär ja auch etwas viel verlangt :roll
Das ist doch ohnehin nur ein Marketing Instrument. Ob der Burba da reinupt oder nicht, sollte bei Kühnl & Hoyer keine Rolle spielen. Einem Instrumentenbauer dieser Güte darf man zutrauen, daß nur Instrumente das Haus verlassen, die gut gefertigt sind und sauber intonieren, auch ohne das Malte vorher reinbläst. Das gleiche gilt für Yamaha und das Brönner Horn.
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Rainer H »

Da hab ich doch lieber ein paar Hörner die wirklich von großen Namen gespielt worden sind, und da meine ich nicht nur Ralf 8)
Gruß Rainer :lol:
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well-blech
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von well-blech »

Rainer H hat geschrieben:Da hab ich doch lieber ein paar Hörner die wirklich von großen Namen gespielt worden sind... :lol:
Das ist aber nur richtig effektiv, wenn die Kannen aus dem Zeugs hier sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Formged%C3 ... slegierung

(Leerzeile)

Oder??? :Hä:
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von haynrych »

bei bedarf wird das instrument vom meister öffentlich (z.b. im rahmen einer messe) zugeritten:

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Sandu
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Re: Kühnl&Hoyer Universal MB wo gebaut??

Beitrag von Sandu »

Das ist einfach bloß super, Sound hat keiner von beiden.
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