Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Welches sind die besten ?

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kai-9980
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Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von kai-9980 » Samstag 22. Juni 2013, 13:15

Hallo erst mal!!

Habe nach 15 Jahren wieder angefangen Trompete zu spielen, da ich jedoch nur ein Amateur bin breucht ich jetzt mal die Hilfe der Profis hier. Seit den letzten 15 Jahren hat sich ja einiges bei den Trompeten getan. Habe schon Stunden hier im Forum gelesen, und mich jetzt für 4 Modelle entschieden, dazu hätte ich aber gerne noch ein wenig Fachmännischen Rat, da natürlich jeder Verkäufer sagt, das seine die bessere Trompete ist.Zur auswahl stehen:

Bach VBS 1S ca. 1249.-
B&S 3137-S Challenger I S ca. 1000.-
King 2055T Silver Flair ca. 1200.- und eine
Bach Bb-Trompete 182 Stradivarius 1249.-


Die Bach 182 habe ich leider hier im Forum nirgendwo beschrieben gefunden, kann mir jemand etwas über dieses Modell sagen??
Die Bach VBS hat ja nur eine Stütze am Stimmzug, wie wirkt sich das auf die Trompete aus?? Sind zwei besser?? Was sind die Vor/Nachteile daran.
die beiden Bach sind auch ohne einstellbare Stopperschrauben am 3. Zug was die B&S und die King haben. Ist eine einstellbare Weite evtl. besser für einen Amateur wie mich oder nur Deko?? Habe mich früher leider mit solchen Dingen nicht beschäftigt, da wir die Intrumente vom Verein gestellt bekommen haben.
Welches Mundstück besser ist, werde ich mich wohl auch nochmal melden, jedoch werde ich da erst noch mal das Forum durchsehen, aber eine Frage habe ich da dann doch vorweg. Wie gesagt habe ich mich zuvor nie damit beschäftigt, hier im Forum wird oft der Begriff BACKBORE verwendet. Nur habe ich keine wirkliche Erläuterung gefunden, was es ist. Rückbohrung, klar aber wie was und wozu und was ist es genau??

Für eure Mühe mit dem Neuling danke ich jetzt schon mal!!!!

Grüße Kai

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von Singvögelchen » Sonntag 23. Juni 2013, 01:03

hallo Kai,

herzlich willkommen hier im Forum, ich hoffe, du bekommst das, was du suchst.

Für deine ausgewählten Trompeten bin ich leider der falsche Ansprechpartner, da ich fast aussschließlich Drehventilinstrumente spiele.
Die Rückbohrung allerdings ist so eine ganz spezielle Sache beim Mundstück, mysterienumwoben sozusagen. Es gibt schlicht gesagt nach dem engsten Teil des Mundstückes, der "Seele", den langen Schaft, in welchem sich die sogenannte Rückbohrung, auch "Backbore" genannt, befindet. Es gibt verschiedene Formen, die eine geht schneller auf, die andere bleibt länger zusammen, mehr oder weniger Blaswiderstand.
Ja, und dann gibt es Leute, die ganz genau wissen, welchen Effekt die Differenzen im Zehntelmillimeterbereich mit sich bringen. Ich spiele seit dreißig Jahren Trompete, auch mit so einigen Mundstückexperimenten, aber ein spezielles Mundstück mit einer besonders guten Hinterbohrung war noch nicht dabei. Hab ich nie drauf geachtet. Es geht eben auch ohne dieses spezifische Fachwissen...

Das ganze Ding muss passen, angenehmer Rand, optimaler Kessel...du fühlst dich wohl, spielst sicher mit einem schönen Ton und dann stimmt auch die Rückbohrung. Letztendlich sind die Standardmundstücke alle sehr ähnlich in diesem Punkt.

Aber schau trotzdem mal auf den Seiten der Mundstückhersteller, die schließlich daran gutes Geld verdienen wollen: http://www.breslmair.com/index.php
Dort ist die Rückbohrung unter "Stengel" zu finden...unglaublich viele Varianten, ich finds verwirrend. Trotzdem gehört dieser Hersteller zu den allerbesten.
Liebe Grüße vom Singvögelchen!


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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von orlando_furioso » Sonntag 23. Juni 2013, 01:38

Hier mal was interessantes zu dem Thema - wenn auch etwas wissenschaftlich:

http://iwk.mdw.ac.at/?page_id=86&sprache=1

Die Rückbohrung hat einen wichtigen Einfluß auf die Intonation und auch die Soundgestaltung. Deshalb klingen u.U. Instrumente mit unterschiedlichen Mundstücken deutlich unterschiedlich. Auch die Intonation kann stabiler oder instabiler sein.

(Heute erst wieder erlebt, als ich auf der Mucke mit dem Kollegen das Instrument tauschte ...)

Mein Vorschlag: erstmal mit einer alten Kanne wiedereinsteigen und das richtige Mundstück suchen und dann mit diesem Mundstück eine Trompete aussuchen. Bei King-Trompeten wäre ich allgemein sehr vorsichtig. Das sind i.d.R. ziemliche Kreissägen und anscheinend haben sie auch nach 50 Jahren das Lackproblem immer noch nicht im Griff. Wobei ich gestehen muss, das ich die Silver Flair nicht kenne, aber jede Marke hat ja so ihren "Fingerabdruck". Ich würde auch nicht mit einer bestimmten Vorstellung in den Laden gehen sondern einfach probieren, probieren, probieren - bis es passt. Egal welche Firma dann dabei rauskommt. Vielleicht findest du sogar ein billigeres Instrument, das dir ideal passt - umso besser.
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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von TrompetenKäfer » Sonntag 23. Juni 2013, 07:00

Eine Kleinigkeit zu meinen Erfahrungen:

Vorerst mal Gratulation zum Wiedereinstieg. Halte ich für eine sehr gute Entscheidung.

Zu den von dir angesprochenen Trompeten habe ich persönlich folgende Meinung:

Bach ist ein sehr bekannter Name in der Branche. Die Trompeten der "Stradivarius"-Serie sind im Grunde auf Profi-Niveau, wobei es auch hier Abstunfungen gibt, wobei die 182er, soweit ich mir das auf die schnelle zusammengesucht habe, eher am unteren Ende der "Profi"-Liga ist. Wie viel Hand- und wieviel Maschinenarbeit da drauf ist? Keine Ahnung.
Fakt ist aber, dass Bach ein sehr breites Spektrum an Trompeten hat. Ob es dann genau die 182er ist, die einem taugt?
Zur VBS hab ich jetzt auch nix gefunden.
Was aber sicher ist: Bach ist bekannt dafür, bei den Oberflächenbehandlungen nicht vom Feinsten zu sein. Gibt (neu gekaufte) Strads, bei denen nach wenigen Jahren Lack oder Silber abgehen.

B&S Challenger-Serie, vor allem die 3137er sind meiner Erfahrung nach sehr gute Allround-Trompeten, bei denen man selten böse Überraschungen erlebt. Es ist solide deutsche Handwerkskunst mit hoher Reproduktionsgenauigkeit. Sprich eine Challenger spielt sich (fast) wie die andere. Bei lackierten INstrumenten ist man angeraten, auf Lackiernebel oder unsaubere Verarbeitung (Feilenstriche, Polierspuren) zu achten. Unterm Silber verschwindet das aber.

Ich hab im Verein ein paar 3137er, und mit denen kommen wir sehr gut klar.

Zur King kann ich dir nix sagen. Ist da, wo ich her komme, eher ein Exot, daher entsprechend wenig beachtet und selten.

Zum Mundstück:

Ich spiele selbst größtenteils Drehventil, hab aber auch eine Perinett-Kanne. Was ich am eigenen Leib erfahren musste, ist, dass die Drehventiler extrem heikel beim Mundstück sind. Ich bin auch auf Breslmair, weil das das irgendwie nach langer Odyssee die einzige Variante war, die Brezel zum Klingen zu bringen

Dem gegenüber ists der Pumpventil-Trompete ziemlich wurscht, ob ich ein 1 1/2C oder ein 3C drauf stecke (alles Bach-Bezeichnungen -> die "Mutter" aller Perinett-Mundstücke :D ). Je nach dem, was ich will ändert sich zwar klanglich was, aber das Instrument intoniert nach wie vor sauber und klingt je nach gewähltem Mundstück entweder hell bis schmetternd oder mischt sich gut im Orchester-Satz.

Von da her würde ich meinen, dass du mit einem Standard-Mundstück àla 7C eine gute Basis für eine Perinett-Trompete gelegt hast.

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von buddy » Sonntag 23. Juni 2013, 07:34

kai-9980 hat geschrieben:Bach VBS 1S ca. 1249.-
Diesse Trompete wäre in deiner Auswahl mein Favorit, wenn es auf Preis/Leistung ankommt. Natürlich nach Probespielen des konkreten Instruments. Testbericht gibt es im Forum: http://www.trompetenforum.de/TF/viewtop ... 31&t=12035
kai-9980 hat geschrieben:B&S 3137-S Challenger I S ca. 1000.-
Sehr bewährt/verbreitet und bekanntlich eine gelungene Interpretation der 180er Bach Stradivarius. Im Forum oft erwähnt.
kai-9980 hat geschrieben:Die Bach 182 habe ich leider hier im Forum nirgendwo beschrieben gefunden, kann mir jemand etwas über dieses Modell sagen??
Lt. Trumpetherald in Eastlake statt im traditionellen Elkhart gefertigt, leichter Korpus und normalgewichtiges einteiliges 37er Schallstück. Meine Kanstul 1500B ist genauso gebaut, ich finde es angenehm. Das optimale Gewicht und die Konfiguration sind aber eine persönliche Sache. Daher gibt es auch da kein besser oder schlechter, sondern nur: bei Interesse ausprobieren.
Ob keine, eine oder zwei Streben ist eine Frage der Gesamtkonstruktion, ansonsten tendenziell so: ohne Streben breiterer Klang, mit Streben mehr Kern und Einrasten der Töne. Ob nun ein alter Bach-Slide-Rod oder eine moderne Konstruktion unter dem Zug montiert ist, bleibt im Ergebnis völlig gleich.
Das Einstellen der Schraube kann man getrost vergessen. Man gleicht entweder nach Gefühl/Ohr über den Zug oder mit dem Ansatz aus.
kai-9980 hat geschrieben:King 2055T Silver Flair ca. 1200.-
Die alte King Silver Flair war unter Jazzern recht beliebt, ein bekannter Spieler war Dizzy Gillespie. Das aktuelle Modell ist mir noch nie bei Kollegen begegnet, im Gegensatz zu (alphabetische Reihenfolge) Bach, B&S, Kanstul, Schilke und Yamaha.
kai-9980 hat geschrieben:Welches Mundstück besser ist, werde ich mich wohl auch nochmal melden
Meine Meinung: fang mit einer Standardgröße an und mache dir für möglichst wenig Gedanken darüber. Zumindest, bis Du ein solides technisches Fundament hast. Standard ist bei Bachgrößen 3C (auch langfristig meine Empfehlung) bis 7C. Aber Achtung, es ändern sich bei Bach bisweilen auch die Randformen mit der Nummer, nicht nur und nicht immer allein die Durchmesser. C bezeichnet bei Bach den mitteltiefen Standardkessel, mit dem man auf Bb Perinets in jedem Musikstil auskommen kann.
Je früher und je mehr man sich mit Mundstückentscheidungen beschäftigt, desto größer wird für lange Zeit die Verunsicherung.
Grundsätzliches: ein angenehm empfundener Rand ist unerlässlich, eher große Kessel erleichtern einen vollen Klang zu Lasten der Höhe. Kessel, Bohrung und Rückbohrung sind bei guten Mundstücken aufeinander abgestimmt und daher nur begrenzt variabel.
Hier wird die Mundstück-Anatomie auf deutsch erklärt:
http://www.blaswerkhaag.ch/ftp/Der%20To ... stueck.pdf
http://www.meister-anton.de/Wissenswert ... uecke.html

Allgemeines: Man hat natürlich bei jeder Trompete einen besonderen Klangeindruck, aber dabei ist m.E. viel Voodoo.
Man wird nur auf extrem ausgelegten Trompeten auf Dauer unterschiedlich klingen.
Bisher hat noch niemand demonstrieren können, dass sich bestimmte Marken oder gar Modelle rein durch das Hören überzufällig erraten lassen, mit Ausnahme besonders muffeliger Monettes.

Entscheidend finde ich das eigene Spielgefühl (Ansprache in den Registern, Maschine), die Intonation und die saubere Verarbeitung. Da kann man nicht unbedingt nach Marken gehen, sondern sollte konkrete Instrumente anspielen und das kaufen, bei dem Alles passt.
In deiner Auswahl vermisse ich Kühnl & Hoyer: deutsche Qualitätsfertigung zu hochinteressanten Preisen.
http://www.thomann.de/de/search_dir.htm ... hnl&oa=smb

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von OldEmo » Sonntag 23. Juni 2013, 12:09

Von den genannten gefiele mir wohl die Challenger 1 am besten. Gute Verarbeitung, spricht gut an und intoniert sauber, nicht zu teuer. Auf jeden Fall ausprobieren!

Ansonsten würde ich die Carolbrass CTR-5000-YST oder eine ihrer Verwandten empfehlen. Die spricht m.E. noch leichter an, Verarbeitung ist vergleichbar, Intonation ebenso. Klanglich ist sie als Leichtgewicht eher etwas heller, mir gefällt sie besser. Kostet je nach Ausführung nur etwa die Hälfte der Challenger 1 und hat mehr Ausstattung (runder und D-förmiger Stimmzug für unterschiedlichen Klang und Widerstand, zwei Sätze unterschiedliche Federn, zwei Sätze unterschiedliche Knöpfe).

Beide Trompeten werden mit einem 3C-Mundstück geliefert, was ein guter Ausgangspunkt ist und auch qualitativ sind sie in Ordnung. Das Carolbrass 3C klingt tendenziell eher weich und voll (bei mir zumindest) und spielt sich unkritisch, das B&S 3C kenne ich speziell nicht (nur das 1.5C, was ganz OK ist).

Einstellbare Stopperschrauben finden manche toll, andere brauchen sie nicht. Man gewöhnt sich dran, letztlich eine Geschmacksfrage. Man sollte aber irgendeine Verriegelungsmöglichkeit haben, damit der Zug nicht rausfällt.

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von TrompetenKäfer » Sonntag 23. Juni 2013, 13:21

Um die Verwirrung noch zu vergrößern:
Yamaha hat mit den 4er und 5er Baureihen auch sehr vernünftig kalkulierte, gut spielbare Instrumente im Programm!

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von buddy » Sonntag 23. Juni 2013, 15:43

Yamaha finde ich allerdings gerade in der 4er und 5er Reihe zu teuer.
Das ist nicht unbedingt Yamahas Schuld, denn der Yen wurde in den letzten Jahren drastisch gegenüber dem EUR aufgewertet. Aber anscheinend wurde das bei der YTR-6335 besser aufgefangen. Die Bestseller der Bobby Shew Modelle sind dagegen in den letzten Jahren preislich ebenfalls regelrecht davon gelaufen.

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von kai-9980 » Dienstag 2. Juli 2013, 09:55

Zerst einmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten, haben mir sehr geholfen, letztlich habe ich mich für die Bach 182 entschieden. Ansprache super, Verarbeitung eben Bach, und liegt mir irgendwie, hab zwar keine Ahnung warum war einfach nach Gefühl. Rationell kann man so eine Entscheidung glaub auch nicht treffen.

Das mit den Mundstücken war ebenfalls sehr hilfreich. Zumindest versteh ich jetzt schon mal etwas mehr davon. Da ich recht schmale Lippen habe hatte ich wohl jahre lang das Falsche Mundstück und mich gewundert warum ich solche Probleme mit der Höhe hatte. Habe mir 5 verschiedene zum probieren geholt, und siehe da. Es geht berg auf. Schaffe zwar nur das G" aber nach sechst Wochen sollte das auch reichen, der rest nach oben kommt mit sicherheit auch noch, da heißt es halt ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN. Womit wir schon beim nächsten Thema wären. Wie übe ich besser. Hab natürlich am Anfang in der ersten Woche gleich mal etwas übertrieben. Jeden Tag und dann Donnerstags 3 Std. und Freitag noch mal 2 Stdt. Dann durfte ich gleich mal zwei Tage Zwangspause einlegen weil mir die Lippen weh taten. Was wäre wohl eine gesunde Strategie um Ansatzt aufzubauen ohne es zu Übertreiben, bin ein recht ehrgeiziger Mensch und möchte natürlich schnell wieder Fit werden. Täglich oder doch lieber mit einem Tag Pause?? Gibt es Übungen für die Höhe, die auch ein Anfänger wie ich machen kann?

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Re: Hilfe beim Wiedereinstieg!!

Beitrag von Mine » Mittwoch 3. September 2014, 21:34

Hi kai

Ich kann zur King nur sagen sie ist vom Klang sehr schön , kann man überall benutzen . Aber als wieder Einsteiger ist sie nicht zu empfehlen . Klar sie hat tollen Ton . Aber es kommt auf das Prinzip Ansatz-Mudstück- Trompete an . Wenn die Sachen passen , kriegst du auch einen schönen Ton raus . Du musst hören ob dass der Ton ist den haben willst . Ich komm mit meinen Mundstück und Ansatz sehr gut mit Kanstul, Bach und King klar ab mit Yamaha irgendwie gar nicht , da passt mir der Klang nicht der raus kommt , wohl viele Kollegen auf Yamaha schwören ( oder ich einfach die härter Klänge mag ) . Es ist zu für Typ anders . Aber zur King kann ich nur sagen. Wenn du wieder länger spielst , kannst du sie dir als nachfolge Modell gerne holen . Sie klingt sehr gut in allen Lagen . Spricht sehr schnell an und das mit dem Lackproblem . Ist ein allgemeines Problem unter den Silbertrompeten . Es ist ein Vorgang namens Oxidation . Silber reagiert mit der Luft und läuft an . Dieses Problem hab ich bei meiner silbernen a-piccoli trompete auch . Trotzdem schwingen beide sehr gut , Besser als die mit Messing lackiert . Du musst beachten was die Durchmesser vom Schallbecher und des Schallrohrs , die beeinflussen den Ton , ob er hart oder weich klingt . Die Stütz sollen für mehr Stabilität und knackigen Klang sorgen , die Jazz Spieler häufig brauchen . Aber auch in Klassik e.t.c gebraucht werden . Ist also nicht übertrieben . Damit das Lackproblem beseitigt ist , braucht man ein silber putz Tuch und vielleicht allerhöchsten 2 min zeit um sie zu säubern . Ich würde dir eine Challenger empfehlen oder auch Kühnl & Hoyer. Sprechen sehr schnell an und haben einen fülligen Ton und sind leicht zu spiel . Mann braucht nicht soviel Kraft auf ihnen , die du wieder aufbauen müsstest nach 15 Jahren ruhe .Die Stopper sind nach meinen Erfahrungen da um den Träger zu stoppen , wenn du das cis ausgleichen willst und so kürzeren Weg hast ihnen weieder reinzuschieben oder um Druck zu entlassen . Ich hoffe ich habe nicht zu verwirrend geschrieben . Ich wünsche dir viel Erfolg.

Mfg
Mine

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