Drehventil Flügelhorn

Welches sind die besten ?

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Trumpetjörgi
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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Trumpetjörgi » Freitag 5. August 2016, 13:27

Förg und Dubsek: Ja: bodenständige Handwerker mit zugekauften Schallstücken, Maschinenstock bei Dubsek Meinlschmidt bei Förg Meinlschmidt und Zirnbauer; Anbauteile vom Riedel!
Hackl: Da hatte ich vor zwei Monaten sein neues Drehventilflügelhorn zum testen: Ich war entäuscht!!
Für mich nach wie vor Baumann: Eigene Schallstücke, Maschinen vom Meinlschmidt, wobei er nicht den kpl. Stock übernimmt sondern nur die einzelnen Ventile mit Ohren und die selbst zu einem Stock zusammenbaut, also auch eigen Bögerl macht!
Schöne Flügelhörner macht auch der Bernhard Aßfalg in Haidgau!!

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Käptn-Z
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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Käptn-Z » Montag 10. Oktober 2016, 11:17

Bin nach wie vor von den Flügelhörnern von Klaus Martens überzeugt. Ich mag das Spielgefühl auf dem Martens Flügelhorn sehr gerne. Das Ansprechverhalten beeindruckt mich nach wie vor.
http://www.martens-blasinstrumente.de/

Vielleicht hilft auch einfach mal etwas mit verschiedenen Mundstücken auf dem Miraphone zu experimentieren. Tieferer Kessel, größere Bohrung... das kann schon Wunder bewirken.

Herzliche Grüße und viel Spass beim Durchprobieren,
Der Käptn
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Jamer
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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Jamer » Montag 10. Oktober 2016, 12:57

Wie in einem anderen, ähnlich lautendem Thread schon beschrieben:

Im Drehventilflügelhorn-Segment kann ich auf Grund einiger Testerfahrungen in den letzten 2-3 Jahren die Hersteller Dowids (München), Oberrauch (Südtirol) und Kordick (Passau) wärmstens empfehlen.

Mein persönlicher Favorit ist derzeit das "Austria Flügelhorn F" von Kordick mit Kupfer (gibs auch in goldmessing). Für mich bietet dieses Flügelhorn den besten, vollsten und wärmsten Flügelhornsound mit toller Intonation und Ansprache - darüber hinaus ist der Schallbecher nicht überdrüber riesig und somit kann man sich an der 1. Stimme auch durchsetzen.

Das Modell "Rosengarten"von Oberrauch ist definitiv auch ein Test werd. In Punkto Sound und Intonation hängt es dem Kordick-Flügelhorn kaum nach - es ist halt ein größeres Teil mit einem 160er Becher vorne dran - die Frage ist halt wie durchsetzungstark man damit dann spielen kann.

Und Dowids is mit seinen Flügelhörnern sowiso der Geheimtipp schlechthin. Dort gibt es ein tolles bewährtes Baukastensystem wo man sich sein Instrument aussuchen kann. Ich empfehle immer die weite Mensur.

Alle drei Hersteller bauen Topinstrumente und sind sicher auch zugänglich für Sonderwünsche. Ich denke hier kann man bei keinem dervon mir genannten Hersteller was falsch machen.

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Bachus » Freitag 4. November 2016, 10:52

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass möchte ich mal nachfragen, wie die Suche nach einem neuen Drehventiler ausgegangen ist... Und ob es weitere, neue Erfahrungen gibt?

Ich spiele selbst mit dem Gedanken, mir ein neues zuzulegen. Spiele bisher auf dem Yamaha 436g und muss feststellen, dass es teilweise sehr schwerfällig ist. Vor allem die Ansprache und Tonqualität in der höheren Lage.
Daher ebenfalls der Wunsch, nach einem leichten, dünnwandigen, sehr gut ansprechenden Drehventliler für böhmisch-mährische Blasmusik.

@ Flügelhorn Schorsch: wie ging die Entscheidung aus? Ich komme ebenfalls aus dem Schwarzwald...

Viele Grüße

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Trumpetjörgi
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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Trumpetjörgi » Samstag 5. November 2016, 11:05

Noch mal mein Rat: Fahrt zum Peter Baumann und entscheidet dann.
http://www.blechblasinstrumente.de/htdocs/deu/


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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von OndraJ » Montag 7. November 2016, 18:46

Hat eigentlich schon jemand das "Vlado Kumpan" Modell von Krinner getestet?

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von gozilla » Montag 7. November 2016, 20:21

OndraJ hat geschrieben:Hat eigentlich schon jemand das "Vlado Kumpan" Modell von Krinner getestet?
Nicht wirklich aber dafür alle anderen von Krinner

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von OndraJ » Dienstag 8. November 2016, 06:55

und was hältst du davon? Bitte und einen kurzen Testbericht.

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von gozilla » Dienstag 8. November 2016, 07:58

OndraJ hat geschrieben:und was hältst du davon? Bitte und einen kurzen Testbericht.
Moin,
ich habe Ende letzten Jahres Anfang dieses Jahres relativ viel Drehventil Flügelhörner getestet. Auch Krinner Classic und Prinzessin in roh später nochmal eine einzelne Prinzessin in anderer Ausführung und aktuell auch noch eine Prinzessin light.
Geht bei Krinner sehr entspannt und unauffällig da der Vertriebsmitarbeiter ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist.
Bin mit der Prinzessin nie ganz zurecht gekommen mit der aktuellen Light am wenigstens. Waren alle mit Zirnbauer Maschine und dann noch die Bogenform der Prinzessin da spielt man in etwa wie mit einer Selmer TT , Courtois Evo I oder eine Yamaha Bergerow mit rundem Bogen...kein Widerstand und nich mal ein wenig wo man sich dagegen lehnen könnte. Ist ab g2 für mich sehr unangenehm zu Spielen. Außerdem fand ich das nur meine Monette Trompeten Mundstück ordentlich darauf gestimmt hat.
Das Classic ist besser aber da gibt es im Vergleich günstigere Instrumente von der Stange die das gleiche können.

Bei meinem Winter/Frühjahr Test war ganz klar das Dowids (das BZ G88), gefolgt vom Weber , einem Brassego das es so nicht mehr gibt und einem alten Scherzer das in etwa (bis auf einige Stützen) baugleich ist mit dem heutigen B&S Goldmessing. Melton und Miraphone neu gingen gar nicht und das Martens und 2 von 4 Yamaha auch nicht. Beck sehr gut (hab ich über ein Jahr das Böhmische Modell in Goldmessing gespielt) ist aber mittlerweile wie bei allen Instrumentenbauer so , daß Du da Minimum 3300 bis 4000 Euro auf den Tisch legen musst um eine Instrument nach Deinen Vorstellungen bekommst.
Und ganz aktuell sind einige Instrumentenbauer so voll ,daß sie entweder nur noch 1 Modell anbieten und/oder Du bis zu 1 Jahr warten musst.
Habe gestern mit einem sehr nette österreichischen Zeitgenossen gesprochen der sagte das er nicht weiss wie und wann Bauen, der hat nicht mal mehr was zum Testen.
In diesem Sinne
Viel Spaß G

Ach ja...ich teste Standardmäßig immer zuerst mit einem Weber/Schantl F5 und einem Breslmair F4 mit einer Monette Randkopie dann noch mit einem Klier Exklusiv alle mit dt. Schaft...sollte das nicht funktionieren nehme ich ein normales Monette mit deren relativ großer Bohrung und kürzere Bauweise geht es meistens auch mit der Stimmung.

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von OndraJ » Samstag 24. März 2018, 12:23

Hat mal jemand die Flügelhörner von Peter Baumann und Klaus Martens gegeneinander anspielen bzw. vergleichen können?
Ich überlege eine Neuanschaffung und die beiden würden mich brennend interessieren.

Bei Baumann war ich schon mal vor einiger Zeit. Das passt grundsätzlich alles perfekt. Ansprache, Intonation, Klang, Handling,...alles Top. Einziges Problem für mich ist, dass man es nicht im gewohnten Umfeld testen kann, sondern nur bei Ihm in der Werkstatt. Martens hört sich auch sehr interessant an. Die Wartezeit ist bei beiden gleich.

Hat jemand Erfahrung mit den beiden Hörnern?

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Re: Drehventil Flügelhorn

Beitrag von Klingl » Dienstag 23. Juli 2019, 14:42

Hallo und guten Tag!

Ich bin neu hier bzw. heute das erstemal als "Schreiber" vertreten. Und habe in diesem Forum geschaut, ob jemand bereits Erfahrung mit Kordick-Flügelhorn hat und um zu erfahren, was die anderen Kollegen hierzu so sagen. Also ich habe seit 2 Monaten ein Adams-Flügelhorn und seit letzter Woche ein Kordick Flügelhorn zum Test daheim.

Ich bin von beiden sehr begeistert. Vor allem im Bereich Drehventiler ist die "Kordick" ein super Auswahl. Toller Klang, gute Intonation und super leichte Ansprache. Weiter guter Klang in der Tiefe und leichte Höhe zeichen dieses Horn aus. Wer von euch hat noch (ähnliche oder gar andere) Erfahrung mit dem Teil.

Danke

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