Langfristig Piccolospielen Lernen

Welches sind die besten ?

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Überblasklappe
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Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von Überblasklappe » Donnerstag 29. September 2016, 20:02

Hallo,
bisher bin ich nur auf der B-Trompete unterwegs, habe da aber meiner Meinung nach ein für mich aktzeptables Niveaue, was ich jedoch immer weiter ausbauen will. Klanglich bin ich sehr zufrieden, an der Höhe arbeitet man wohl sein Leben lang (C´´´ kommt bei mir noch vernünftig und schön). Wenn ich langfristig an meine trompeterischen Ziele denke (10Jahre+) will ich auch irgendwann Piccolo-Stücke spielen, da mir der Klang sehr gefällt. Mir ist klar, dass das nicht auf einmal geht, dass das ein sehr langer und schwieriger Weg ist, dass Piccolo-Spielen schon wesentlich anders ist als auf der Großen...USW....Ich will Piccolo neben meinem üblichen Programm nach und nach dazu lernen. Die eigentliche Frage jedoch ist, ob man gleich mit der Piccolo anfängt, oder sich nach und nach hocharbeitet (also von C ES/D F/G Trompeten zur Piccolo) oder was die gängige Methode ist. Das Projekt Piccolotrompete kaufen/spielen lernen usw. stelle ich mir als sehr langen und anstrengenden Prozess vor, aber ich würde mich freuen von euch Tipps und Erfahrungen zu bekommen, damit ich weiß, wie ich diesen Weg gehe.

Zusammenfassung: (ich drücke mich immer sehr kompliziert aus und bitte darum um Verzeihung)

Piccolo trompete lernen (langfristig): Anfangen sofort mit Piccolo oder sich nach und nach durch die einzelnen Trompetenarten (c es d f g a b) "hoch-spielen" ?

Mit freundlichen Grüßen und in Vorfreude auf eure Antworten

Überblasklappe

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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von buccinator » Freitag 30. September 2016, 09:10

Wenn du dir eine solide Basis auf der großen Trpt. erarbeitet hast, spricht m.E. nichts dagegen, sich (evtl. von einem erfahrenen Kollegen beraten lassen) eine Piccolo anzuschaffen. Der Weg über eine C, D/Es, G-Trompete ist nach meiner Meinung nicht notwendig. Gewisse Transponierfähigkeiten sind bei Trompete in hoch A erforderlich, aber das stellt im Allgemeinen keine unüberwindbare Schwierigkeit dar. Ich bin seinerzeit mit leichten D-Dur Stücken auf der hoch A angefangen ( Prince of Denmark's March, Purcell, Clarke, leichte Händel-Sachen, Torelli...etc.). Achte auf saubere Intonation und schönen Ton. An Höhe "gewinnst" du zunächst höchstens ca. eine Terz hinzu...
Dann heißt es, wie auf der Großen auch, üben.... :D

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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von Überblasklappe » Samstag 1. Oktober 2016, 20:11

Danke für deine Äußerung,
zum Piccolotrompetenkauf gibt es ja schon einiges. Die meisten Anfänger-Piccolos sind ja Perinet-trompeten. Ich persönlich bevorzuge aber generell Drehventiltrompeten. Jedoch sind gute Drehventilpiccolos sehr teuer (scherzer, yamaha, usw.). Was ich mich nun Frage ist, da ich die Trompete eh mit jemandem sehr erfahrenen kaufen werde (hoffe ich finde dann jemand wenn es soweit ist)ist, ob es sinnvoll ist erstmal eine Weile zusparen und gleich etwas sehr hochwertiges Kaufen (also schon das Endistrument der Piccolo für mich) und somit eine Drehventiler. Oder ob ich erst etwas billigeres Kaufen soll und dann erst an die Profiinstrumente ran.
Beides hat seine Vor- und Nachteile. Was meint ihr? Wie habt ihr das gemacht/wie würdet ihr das machen?

Grüßle

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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von KaiHavaii » Sonntag 2. Oktober 2016, 08:45

Hallo,

hier ein kurzer Rückblick zu meinem Weg zur Picc.
Da es mir ähnlich ging wie Dir hab ich mir einfach mal eine Yamaha 9830 ersteigert.
Damit hab ich gut ein Jahr geübt und auch den ein oder anderen Solo-Auftritt
zur Orgel gespielt. In Frankfurt auf der Messe hab ich mir dann die Drehventiler angeschaut
und mich hat's dann bei der Scherzer erwischt. Hab mir sicherheitshalber mal eine zum
Testen für zwei Wochen zuschicken lassen und war einfach begeistert.
Die Scherzer hab ich dann neu gekauft und die Yamaha sogar mit Gewinn wieder im Netz versteigert.
(das war vor gut 6 Jahren)
Seit 2 Jahren hab ich auch mal angefangen Unterricht zu nehmen und seit dem hab ich nochmal
einen Sprung nach vorne gemacht.
Die Picc. kommt zwar nicht oft zum Einsatz aber die Scherzer ist für mich persönlich einfach genial.

... was wollte ich eigentlich sagen *gg* ...

Einfach machen !!!

wichtig ... ob dieser Weg aus Sicht eines Profis Sinn macht, darüber kann man streiten ...aber ich hab's nicht bereut.

Beste Grüße
KaiHavaii
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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von blechfan » Sonntag 2. Oktober 2016, 12:37

Hallo Überblasklappe,
irgendwie raff' ich Dein Problem nicht so ganz: Laut Profil ("meine Instrumente") bist Du bereits stolzer Besitzer einer Beck Exsultare Piccolo. Das ist ein Profiinstrument und der Scherzer ebenbürtig. Wenn Du mit der nicht klar kommst, wird es mit einem anderen Instrument auch nicht klappen. Was soll also diese Pseudosuche hier???
Gruß blechfan

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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von Überblasklappe » Montag 3. Oktober 2016, 19:47

Hallo Blechfan,
gerade habe ich meine Instrumentenliste auf den aktuellen und wahrheitsgemäßen Stand gebracht, es tut mir leid, das das schief gegangen ist und bitte um Verzeihung :? . Tatsächlich besaß ich solch ein Instrument, das lag etwa 3-4 Monate bei mir rum (Tauschgeschäft mit einem Freund), jedoch hatte ich nix für Piccolos übrig(konnte damals kaum auf der normalen B spielen), was sich nun ändert und ich verkaufte sie damals. Ich könnte mir auch vorstellen eine solche wieder zu kaufen, aber ich kenne mich wirklich nicht mit piccolos aus, deshalb dieser Thread überhaupt. Wie du selbst festgestellt hast, würde der Thread sonst keinen Sinn ergeben. Ich denke ich werde mich vorerst auf dem Gebrauchtmarkt nach etwas einfachem umschauen und dann später vielleicht etwas hochwertigeres.
Wenn es Neuigkeiten gibt werde ich mich wieder melden.
Liebe Grüße

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Re: Langfristig Piccolospielen Lernen

Beitrag von SAMARA » Mittwoch 5. Oktober 2016, 09:08

Hi!
Also neben den ganzen Gedanken und Überlegungen.... ich finde man sollte vor Allem anderen eins tun....


SPIELEN!!!!

Nichts hilft mehr! Egal ob Piccolo oder normale. MIR hat im Endeffekt nur das spielen selbst geholfen. Tonhöhe? Ja, da kann man viel drüber grübeln, aber nur wenn man spielt kommt sie auch und wird besser/konstanter.

Nur noch mal so als Erinnerung... ;-)
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