Wo passt der Breslmair ?

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Cavaillé
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Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Cavaillé » Donnerstag 31. März 2011, 19:11

Vor kurzem wurde das Thema behandelt, dass die Instrumente von Ricco Kühn nicht so gut mit Breslmair Mundstücken harmonieren. Daraus ergibt sich für mich die Frage, welche Drehventiler die Breslmair Mundstücke mögen ? Gebe mal eine Markenübersicht vor und bitte auch um Alternativvorschläge, welche Mundstückmarken besser klingen.
a) Lechner
b) Schagerl
c) Monke
d) Weimann
e) Kühn

Bin gespannt auf Eure Empfehlungen.

Gruß Thomas
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Troubadix » Freitag 1. April 2011, 08:37

Hallo Thomas

also ich war das, der mit Kuehn/Breslmair Kombination so seine Probleme hatte.
Das hat mir dann auch Herr Kuehn am Telefon bestaedigt, und er legte mir nahe eine
deutlich kleiner Backbore zunehmen. Damit war es dann im grueunen Brereich.
Moechte das aber nicht gerneralisieren, vielleicht kommen andere besser damit zurecht.

Beim meinem Anblastest von Weimann Trompeten ist mir meinem Breslmair nichts aufgefallen.
Einfach Top

Ansonsten spiel ICH Dowids+Breslmair oder Dowids+Breslmair+MackBackbore

Gruss T.

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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von haynrych » Freitag 1. April 2011, 10:11

breslmair auf lechner ist in wien standard.
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Raja » Freitag 1. April 2011, 17:40

breslmair und schagerl sollte auch funktioneren
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von TrompetenKäfer » Montag 4. April 2011, 18:54

Breslmair + Lechner, Schagerl, Haagston, Förg, Votruba,.... funktioniert tadellos

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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Cavaillé » Dienstag 5. April 2011, 20:10

Irgendwelche Erfahrungen mit Monke ? Geht ? Geht nicht so gut ?
Ist meine Kombi, mir fehlt aber der Vergleich.

Gruß, Thomas
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von burt » Mittwoch 6. April 2011, 12:18

Ich habe vergangenen Sonntag eine Schuberthmesse (Missa in G), 1. Trompete, mit meiner Weimann-C auf Breslmaier G1 gespielt.
Ging ausgezeichnet, wenngleich ich den 1er Stengel als etwas zu weit empfand. Besonders gut fand ich den fetten Sound und die hervorragende Intonation.
Habe mir jetzt noch einen 2er Stengel als Modulteil bestellt.

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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Trumpet Chief » Donnerstag 14. April 2011, 19:37

Die neue Schagerleigenbau Modelle (Vienna, Hörsdorf Heavy, D2) wurden mit Kooperation mit Breslmair gebaut, ebenso wie mit Yamaha den 4E Modellen. Sie passen wunderbarst auf Schagerl Modelle.

lg Trumpet Chief
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von lento » Samstag 16. April 2011, 11:11

Ketzerische Frage:

Sollte es tatsächlich Trompeten geben, für die sich kein passendes Breslmair-Mundstück finden ließe?
Gerade das Modul-System lässt doch kaum noch Wünsche offen.

Wahrscheinlich liegt es hier weniger am Instrument als am Bläser.
Es hat nun einmal jeder seine eigene Schnute! (Wertfreie Anmerkung :wink: )

Mit freundlichem Gruß

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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von haynrych » Samstag 16. April 2011, 11:23

lento hat geschrieben:Sollte es tatsächlich Trompeten geben, für die sich kein passendes Breslmair-Mundstück finden ließe?
Gerade das Modul-System lässt doch kaum noch Wünsche offen.
regelmässig unterschätzt wird die bedeutung des passenden stengels!
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Deakt_20120717 » Samstag 16. April 2011, 14:46

haynrych hat geschrieben: regelmässig unterschätzt wird die bedeutung des passenden stengels!
:OT: Dies soll im allgemeinen nicht nur für Trompetenmundstücke gelten! :narr:

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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von lento » Samstag 16. April 2011, 21:21

haynrych hat geschrieben: regelmässig unterschätzt wird die bedeutung des passenden stengels!
Vollkommen d'accord!
Aber gerade hier bin ich alles andere als kompetent und mache gerade so meine ersten Versuche (Stichwort "downsizing").
Immer noch warte ich darauf, dass die Profis mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Gruß

lento
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von haynrych » Montag 18. April 2011, 01:34

http://www.breslmair.at/i-site/info_tro ... stueck.pdf <<< seiten 10 und 11

die mundstücke von breslmair sind (u.a.) auch ein ergebnis der jahrzehntelangen zusammenarbeit des herstellers mit berufsmusikern, viel mehr "aus dem nähkästchen plaudern" geht vermutlich schwer.

___


meine erfahrung mit stengelvolumen und bohrung: je enger, desto tiefer wird die intonation des hohen registers.

was also gerne im ersten moment als erleichterung erlebt wird, könnte langfristig in mehraufwand (intonationsarbeit) ausufern.

glücklicherweise ist das leicht messbar, oktaven hört beinahe jeder.
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Cavaillé » Montag 18. April 2011, 11:38

Finde die Stengeldiskussion sehr interessant. Für mich sind die Breslmairs i.R.d. Downsizings sehr wichtig geworden. Bin derzeit bei einem Rand 2DE mit einem G3C Kessel (leichter Unterschnitt des Kessels). Die Stengel wechsle ich ganz nach Gusto.
Meine Erfahrung ist dabei, dass in der Rangfolge der Klangbeeinflussung der Stengel (Backbore) am wichtigsten ist, dann folgt der Kessel, dann der Rand.
Seht ihr das auch so ?
Was mir bei Breslmair fehlt, ist eine "grüne Liste" für das Modulsystem als Orientierung welche Kombinationen noch einigermassen funktionieren und welche Kombinationen sinnlos sind, wobei mir schon klar ist, dass die Extreme (W1 Stengel) nicht zum G4 Kessel passt.
Was sind Eure Favoriten-Kombis ?

Gruß Thomas
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Re: Wo passt der Breslmair ?

Beitrag von Schalter Wolz » Montag 18. April 2011, 12:09

Hi,

mein Favoritenkombi war jetzt länger schon ein 3er Heavystengel mit M4Gewindebohrung und G3Kessel.

Bin aber jetzt auf den P-Stengel mit G2 Kessel umgestiegen und gefällt mir persönlich sehr gut.

Rand hab ich ne Sonderanferting aus Acryl, den mir Herr Breslmaier angefertigt hat.
Ist eine Randkopie meines Rüciger Baldauf Acryl-Mundstückes (ein alter Monett B2-Rand).
Super Grip und sehr angenehm auf den Lippen.

mfg

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Getzen "Capri" roh

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