Monette Resonance

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Fieldman
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Monette Resonance

Beitrag von Fieldman » Freitag 12. August 2016, 21:13

Hat einer schon Erfahrungen mit den neuen Monette Resonance Mundstücken gemacht?
Die Werbung ist ja sehr erwartungsvoll....

https://www.youtube.com/watch?v=SZr-yguys7c
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ulli926
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Re: Monette Resonance

Beitrag von ulli926 » Samstag 13. August 2016, 09:54

Hallo,
Ich fuerchte, Monette hat seine STC1 einfach nur im Bereich der Bohrung leichter gemacht. Dadurch entsteht mehr Resonance/Vibration. Er geht zurueck zum klassischen Mundstueckdesign. Seine Resonance Mundstuecke sehen aus wie die Conn Mundstuecke aus den 30er und 40er Jahren. Ich habe so ein altes Conn 4. Es spielt sich hervorragend auf meiner Vintage Conn und auch den anderen Hoernern. Monette macht halt aus allem ein Riesenbohay verbunden mit Preistreiberei. Selbst die Tatsache, dass man jetzt bei ihm wie bei Bach und anderen Mundstueckherstellern normalgewichtige (Resonance) und schwere (STC 1) Versionenn seiner Mundstuecke bekommt. So ein Resonance kostet mit Versand und Zoll letztlich ueber € 500!!!
LG ulli

http://www.ebay.com/itm/Vintage-Conn-4- ... Sw65FXrBR5
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NW
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Re: Monette Resonance

Beitrag von NW » Dienstag 20. September 2016, 23:01

Das Resonance klingt gegenüber dem Classic meinem Empfinden nach etwas obertonreicher und minimal heller, spielt sich sehr gut und bietet durch alle Lagen eine sehr gleich bleibende Obertonstruktur, also gleichbleibenden Klang in der gesamten Range. Die Unterschiede sind subtil, aber für mich persönlich lohnend.

Bei Bertram kosten sie 305 Euro inkl. MwSt.

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Re: Monette Resonance

Beitrag von ulli926 » Dienstag 20. September 2016, 23:40

Hallo,
ich meinte die Resonance Prana Version. Und die kostet bei Bertram auch mehr: Euro 405,-.
Wenn man bei Monette direkt bestellt, sind es mit Versand $ 434,-. Da kommt noch Zoll und Mwst drauf. Bertram ist also ueber 100,- billiger. Haette ich es doch vorher gewusst!
Gute Nacht.
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Re: Monette Resonance

Beitrag von Deakt_20190109 » Mittwoch 21. September 2016, 22:55

ulli926 hat geschrieben:Er geht zurueck zum klassischen Mundstueckdesign.
Ja, bis auf das sie immer noch ein Stück kürzer sind als 0815.

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Re: Monette Resonance

Beitrag von buddy » Donnerstag 22. September 2016, 08:54

X1_KNOXVILLE hat geschrieben:Ja, bis auf das sie immer noch ein Stück kürzer sind als 0815.
Also behält Monette auch den Grund dafür, nämlich die (super-)große Bohrung.

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Re: Monette Resonance

Beitrag von Deakt_20190109 » Donnerstag 22. September 2016, 20:25

Ja, wahrscheinlich Buddy.
NW hat geschrieben:Das Resonance klingt gegenüber dem Classic meinem Empfinden nach etwas obertonreicher und minimal heller, spielt sich sehr gut und bietet durch alle Lagen eine sehr gleich bleibende Obertonstruktur, also gleichbleibenden Klang in der gesamten Range. Die Unterschiede sind subtil, aber für mich persönlich lohnend.
Hallo Nils, merkst du den auch das die Monette´s besser über allen Lagen zentrieren, bzw. funktionieren die Monette Mundstücke auch besser auf ähnlich gebaute Monette-Trompeten wie deine Spada BJ-1 ?

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Re: Monette Resonance

Beitrag von ulli926 » Freitag 23. September 2016, 15:36

Hallo,

ich denke, Nils hat seine Spada verkauft und spielt jetzt van Laar: http://www.vanlaartrumpets.nl/artists/nils-wulker

Was die Monette Resonance angeht, seit gestern habe ich meines. Unterliege leider meistens der Monettschen Suggestion.
Das heisst, ich habe bzw. hatte das B8 Prana in 4 Gewichten: Stc 3, Stc 2, Stc 1und Resonance. Ich hatte auch mal ein XLT B2 Prana und MF II Prana.

Best Brass veraendert bei gleichem Gewicht die Laenge. Je flacher der Kessel, desto enger die Bohrung und laenger das Mundstueck. Macht Sinn.

Monette hat immer die gleiche Gesamtlaenge (also kuerzer als andere. Obwohl auch die Reeves dynamic Mass kuerzer sind, und das Gustat, d.h. die Modifikation des Heim 2 fuer Miles Davis, nur 1mm laenger als die Monette sind.) Ich kann jetzt nur fuer Pranaversionen sprechen.
Was Monette aendert, ist die Weite der Bohrung. Und je weiter die Bohrung, um so laenger der zylindrische Anteil der Seele. Und je schwerer, um so weiter die Bohrung. Das trift fuer die Mundstuecke zu, die ich habe, bzw hatte. Das Resonance hat eine andere Verteilung der Masse (um Rand und Kessel/Seele konzentriert), ist aber nur minimal leichter als ein Stc 1 (113 gr gegenueber 114 gr), und hat eine engere Bohrung. Daher der hellere Ton, mehr Obertoene.

Die Bohrung des Resonance ist exakt so gross wie bei meinem Claude Gordon Personal von Kanstul, das etwas weicher klingt, weil es mehr V-Kessel hat. Das spielt sich genial, kostet als Sonderbestellung bei Thomann Euro 59,- versilbert.

Ich sollte mich von Dave Monette nicht mehr reinlegen lassen, obwohl sich die Teile schon sehr gut spielen lassen, und einen tollen Sound haben, bei sehr offener Backbore. Ich wechsel jetzt zwischen Reeves, CG personal, und Monette Resonance.

LG ulli
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Re: Monette Resonance

Beitrag von buddy » Freitag 23. September 2016, 16:17

Ein sehr interessanter Beitrag danke! :gut:
[quote="ulli926"]...Das spielt sich genial, kostet als Sonderbestellung bei Thomann Euro 59,- versilbert.[quote]
Wenn es denn irgendwann einmal kommt...
Ich habe Anfang März ein CG3 bestellt/bezahlt und bis heute nichts mehr davon gehört. Wie lange hat das denn bei dir gedauert?

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Re: Monette Resonance

Beitrag von ulli926 » Freitag 23. September 2016, 16:23

ca 6 Monate. Irgendwann wars dann da. Direkt von Kanstul bestellen, geht schneller, ist aber teurer.
Druecke Dir die Daumen. Die grosse Bohrung hat aber nur das 'Personal'. Die anderen CG sind enger.
LG ulli
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Re: Monette Resonance

Beitrag von buddy » Samstag 24. September 2016, 15:24

Danke fürs Daumendrücken, es hat bereits geholfen. :wink:
Mit bis zu 6 Monaten habe ich auch gerechnet. Schließlich ist der Absatz amerikanischer Trompeten seit der heftigen Preiserhöhung der Amis im Frühjahr 2015 nicht mehr so üppig und ein etwas "exotisches" Mundstück geht natürlich nur als Beipack.

In meinem Fall war ein Nachhaken allerdings sinnvoll, sonst wäre nichts mehr passiert.
Thomann hat dabei wieder einmal erstklassigen Service geboten und mir gestern nachmittag binnen 15 Minuten die Sache geklärt und auf meine Email geantwortet.
Kanstul hatte die Bestellung tatsächlich verbummelt und wollte das CG3 nun sofort einer Lieferung beipacken, die zufällig noch gestern abend für Treppendorf anstand. Heute morgen wurde der Versand von Kanstul ausdrücklich bestätigt und Thomann hat die Mail gleich an mich weitergeleitet. Damit werde ich das gute Stück also in 7-10 Tagen bekommen.
Den Eigenimport bei diesem Dollar/Euro-Kurs plus Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer fand ich auch unattraktiv.

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Re: Monette Resonance

Beitrag von Deakt_20190109 » Montag 26. September 2016, 16:55

ulli926 hat geschrieben:ich denke, Nils hat seine Spada verkauft und spielt jetzt van Laar: http://www.vanlaartrumpets.nl/artists/nils-wulker
Ne ich glaub der war da schon aufgelistet als er seine Spada-Bj gespielt hat, denn soweit ich weiß spielt der Nils auch ein schönes VAN LAAR Flügelhorn.

Naja vielleicht meldet er sich ja sobald er mit seinem neuem Album fertig ist. :gut:

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Re: Monette Resonance

Beitrag von bert123 » Donnerstag 19. Januar 2017, 12:02

X1_KNOXVILLE hat geschrieben:Ja, wahrscheinlich Buddy.
NW hat geschrieben:...du den auch das die Monette´s besser über allen Lagen zentrieren, bzw. funktionieren die Monette Mundstücke auch besser auf ähnlich gebaute Monette-Trompeten wie deine Spada BJ-1 ?
hallo X1_Knoxville,

weil die Frage so konkret war:
ich habe Ende letzten Jahres eine gebrauchte BJ-1 gekauft, sie vor kurzem bei Spada überholen lassen und mich von Herrn R. Spada beraten lassen. Hab mir dort dazu ein Monette resonance geholt (b2s3). Davor habe ich ein Bach 1 1/2 megatone verwendet.
Das Monette klingt sehr gut auf der BJ-1 (die super ist) und ich habe den Eindruck, dass die Töne damit sehr gut getroffen werden und stabiler liegen (bisschen besser als mit meinen Bach Mundstück, mit dem ich auch gut zurechtkomme) -

Allerdings bin ich nur ein Laie (kann nichts weiteres dazu sagen und auch noch nicht so intensiv/lang damit gespielt).

viele grüße

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Re: Monette Resonance

Beitrag von Mr.Mouthpiece » Samstag 28. Januar 2017, 16:54

Auf der einen Seite würde ich sehr gerne mal eines ausprobieren... Habe bereits einige Monette-mundstücke und bin damit auch sehr zufrieden... Wenn nur nicht der Hohe Preis wäre...
Habe vor einiger Zeit mal wieder mein Apredato und das Titanovation 66a von Torsten Benkenstein rausgeholt... und schon war ich wieder diesen Mundstücken verfallen...
Ich habe mittlerweile so viele Mundstücke, dass jedes weitere wohl kaum relevante Veränderungen bei mir bringen würde... Üben muss ich eh bei allen Mundstücken.

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Re: Monette Resonance

Beitrag von the-trumpet » Freitag 16. Februar 2018, 11:03

NW hat geschrieben:Das Resonance klingt gegenüber dem Classic meinem Empfinden nach etwas obertonreicher und minimal heller, spielt sich sehr gut und bietet durch alle Lagen eine sehr gleich bleibende Obertonstruktur, also gleichbleibenden Klang in der gesamten Range. Die Unterschiede sind subtil, aber für mich persönlich lohnend.

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Hallo Nils,

welches Monette-Mundstück spielst du denn derzeit? Ich finde, dass die Kombination mit der HvL-B4 auf deiner CD "Up" sehr gut klingt. Weiterhin meine ich, sogar noch eine Steigerung in deinem Spiel auf den aktuellen CD's wahrzunehmen, wenn ich das als Amateur so sagen darf.

Gruß
Karsten

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