Aha-Erlebnis

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blechfan
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von blechfan »

Bixel hat geschrieben: Donnerstag 10. Oktober 2019, 09:33 Nach 1,5 Jahren Spielpraxis ist bei der "Software" deutlich mehr zu gewinnen als bei der Hardware.
Hieße das im Umkehrschluss, nach z. B. 25 Jahren Spielpraxis wäre bei der Hardware mehr zu gewinnen, als bei der Software?
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Bixel
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von Bixel »

blechfan hat geschrieben: Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:02
Bixel hat geschrieben: Donnerstag 10. Oktober 2019, 09:33 Nach 1,5 Jahren Spielpraxis ist bei der "Software" deutlich mehr zu gewinnen als bei der Hardware.
Hieße das im Umkehrschluss, nach z. B. 25 Jahren Spielpraxis wäre bei der Hardware mehr zu gewinnen, als bei der Software?
Unterstellt man, dass in 25 Jahren Spielpraxis eine solide Software entwickelt worden ist, bietet eine Veränderung der (Mundstück-)Hardware meiner Beobachtung und Erfahrung nach einen effektiven Hebel zur Optimierung des Gesamtsystems. Ich würde aus heutiger Sicht allerdings nicht mehr (wie bei mir mangels besseren Wissens geschehen) 25 Jahre warten.
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blechfan
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von blechfan »

Worauf bezieht sich das "25 Jahre warten"? : Auf die Entwicklung der Software oder auf die Veränderung der Mundstück-Hardware?
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Bixel
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von Bixel »

Ich hätte nicht erst nach 25 Jahren Spielpraxis von für meine Zwecke unnötig großen/tiefen Pötten Abstand nehmen sollen.
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T.K.
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von T.K. »

Hallo zusammen,

gestern war der Termin der Mundstückanmessung.
Zunächst mal zur Person Henk Rensink. In der kurzen Zeit habe ich ihn als sehr freundlich, umgänglich und extrem kompetent erlebt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Die Anmessung selber empfand ich als sehr kurz und knackig. Was ich nichtmal negativ meine, ich wusste ja bereits vorher, dass es nur 15min dauert. Während der Anmessung wurden folgende Faktoren beurteilt: Lungenvolumen, Mundraumsituation, Zahnstellungen, Kieferposition, Muskulatur… nach der „optischen Beurteilung“ folgten Tests mit Ansatzbetrachter und Instrument. Anschließend hat er erste Mundstücke gezückt und diese wurden dann nach und nach durch probiert, bis sich ein Favorit heraus kristallisiert hat.

Am Ende heraus gekommen ist ein Mundstück von Bob Reeves: 43M
mit zusätzlicher Variationsmöglichkeit mittels einem Aufsteckring.

Auf die Frage, ob bei der Anmessung „mein Mundstück“ gefunden wurde, kann ich keine Antwort geben. In den wenigen Minuten in denen ich ein paar Töne auf diesem Mundstück spielen konnte, kann ich nicht sagen, ob das nun wirklich meine Erwartungen erfüllt. Ob es nun das einzig wahre Mundstück für mich ist, muss also das Testen über einen längeren Zeitraum zeigen, ich bin mir allerdings sicher, dass es für mich in die richtige Richtung weist. Ich empfand das Spielen darauf als sehr angenehm, wenn auch extrem ungewohnt. Der Klang hat sich deutlich besser angehört und leichter geklungen, weniger gepresst.

Was ich noch zugute halten muss: Als die Anmessung eigentlich beendet war, und ich fragte, ob ich noch ein wenig auf dem Mundstück spielen dürfte, wurde mir das gute Stück sofort überlassen und ich durfte noch ein wenig darauf testen.

Nun wurde mit dem Reeves natürlich ein echter Kosten-Hammer ausgesucht (ca. 190 Euro). Hinzu kommt noch der Aufsteckring – das schluckt man (ich) nicht mal eben so. Deswegen versuche ich es mal auf dem Gerbauchtmarkt. Vielleicht habe ich ja Glück.

Grüße
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von Jens92 »

Wie sahen denn die Tests mit Ansatzbetrachter und Instrument aus?

Grüße & einen schönen Sonntag!
T.K.
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von T.K. »

Beim Ansatzbetrachter ließ er mich durch den Ring buzzen und prüfte mit den Händen den Luftstrom-Winkel. Dabei kam heraus, dass mein erzeugter Luftstrom nach unten abknickt. Daran sollte ich wohl arbeiten ...

Dann ging es ans Instrument mit meinem aktuellen Mundstück. Er steckte ein federnd gelagertes Bauteil zwischen Trompete und Mundstück. Ich vermute es war eines dieser Geräte, womit man den aufgewendeten Druck kontrolliert. Jedenfalls sollte ich mit diesem Setting einen Oktavensprung von C´ nach C´´ spielen - was ehrlich gesagt mit diesem Teil extrem schrecklich geklungen hat.
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von Jens92 »

Hat Herr Rensink gesagt, dass du an dem Luftstrom-Winkel arbeiten sollst?

Ich nehme an, du hast einen Überbiss? Solange du den Unterkiefer so weit vorschiebst, dass deine Zahnreihen parallel übereinander liegen, solltest du an dem Winkel auf keinen Fall arbeiten. Das würde bedeuten, du müsstest deinen Unterkiefer noch weiter vorschieben, was nicht nur deine Unterlippe zu sehr auseinander zieht, sondern auch für andere Probleme sorgen kann und wird.

Sollte dein Kiefer (mit zunehmender Höhe) eher zurück gehen, darfst du daran arbeiten. Sonst bitte bloß nicht.

Zahnreihen parallel übereinander bringen sollte jedoch ohne Beschwerden machbar sein, was dir das Leben langfristig sehr erleichtern wird.

Dass der Luftstrom direkt auf die Bohrung treffen soll, ist in den meisten Fällen absoluter Blödsinn. Bei leichtem Überbiss ist ein etwas nach unten geneigter Luftstrom völlig normal. Mit zunehmender Höhe kann der Luftstrom sogar weiter nach unten gehen, da sich die Lippen in extremer Lage ganz minimal (!) überlappen.
Das ist nichts, worüber man sich Sorgen machen sollte.

Hier noch ein gutes und informatives Video zum Thema:
https://youtu.be/Mreb_9bJOc0

Beste Grüße
Jens
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von T.K. »

oh, vielen Dank. Nein - gesagt hat er das tatsächlich nicht. Er hat nur festgestellt, dass der Luftstrom nach unten abknickt und ich habe mir meins dazu gedacht.
Gut dann bleib ich dabei, Zahnreihen parallel, fertig :gut:
Jens92
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Re: Aha-Erlebnis

Beitrag von Jens92 »

T.K. hat geschrieben: Montag 28. Oktober 2019, 16:46 oh, vielen Dank. Nein - gesagt hat er das tatsächlich nicht. Er hat nur festgestellt, dass der Luftstrom nach unten abknickt und ich habe mir meins dazu gedacht.
Gut dann bleib ich dabei, Zahnreihen parallel, fertig :gut:
:gut:
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