Yamaha Bobby Shew LEAD

Welches wofür / für welchen Zweck

Moderator: Die Moderatoren

ttrumpett
SuperPoster
Beiträge: 129
Registriert: Dienstag 2. Dezember 2008, 17:51
Meine Instrumente: Trompeten:
Getzen Eterna Doc Severinsen
Yamaha YTR 6330B
Yamaha YTR 3335
Yamaha YTR 6345
Flügelhorn:
Yamaha YFH 631 G
Wohnort: 75334 Straubenhardt
Kontaktdaten:

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von ttrumpett » Dienstag 11. Dezember 2018, 13:39

Hallo,
Ich weiss das Thema hier ist uralt, aber ich bin gerade drauf gestossen und stell mal trotzdem ne Frage:
Wo ist denn der Unterschied genau zwischen den Marvinkiewicz Ausführungen und den Yamaha Mundstücken mit der evtl. gleichen Bezeichnung? ?
Warum sind die erstgenannten besser?

Habe gerade ein Yamaha " Bobby Shew Lead" zum Test da. Mein JBS tp4 ist vom Kessel her sehr sehr ähnlich, hat aber einen flacheren Rand, wobei es bei Böpple immer 2 verschiedene Ränder gab..

dizzychrizzy
SuperPoster
Beiträge: 146
Registriert: Freitag 11. November 2005, 19:58
Wohnort: Düsseldorf

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von dizzychrizzy » Donnerstag 20. Dezember 2018, 14:25

Die Marcinkiewicz Shew-Mundstücke haben einen schmaleren Rand.

Insgesamt empfinde ich das Yamaha als ein anderes Mundstück und nicht als eine "neue Version". Sowohl Kessel als auch Backbore fühlen sich anders an.

Im Vergleich Yamaha vs Marcinkiewicz gibt es für mich keine Gewinner-/Verlierersituation, sondern nur "anders". Wayne Bergeron hat lange Marcinkiewicz-Shew gespielt (1,5 wenn ich mich richtig erinnere), Roger Ingram und viele mehr. Das könnte eine Rolle spielen. Für Marcinkiewicz spricht, dass es 4 Ausführungen gibt, zwischen denen man gut wechseln kann. Das Yamaha Shew Jazz fühlt sich für mich anders an das Lead und der Wechsel ist nicht so einfach bzw. erfordert Übung. Für Yamaha spricht der sehr angenehme Rand.

Für beide Marken spricht, dass sie im Vergleich zum heute üblichen Preiswahnsinn im Mundstückbereich sehr günstig sind.

ttrumpett
SuperPoster
Beiträge: 129
Registriert: Dienstag 2. Dezember 2008, 17:51
Meine Instrumente: Trompeten:
Getzen Eterna Doc Severinsen
Yamaha YTR 6330B
Yamaha YTR 3335
Yamaha YTR 6345
Flügelhorn:
Yamaha YFH 631 G
Wohnort: 75334 Straubenhardt
Kontaktdaten:

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von ttrumpett » Samstag 5. Januar 2019, 21:18

Danke Dir !!
Marcinkiewicz muss ich unbedingt mal ausprobieren.
Habe die letzten 20 Tage viel mit dem JBS TP4 und dem Yamaha Bobby Shew Lead gewechselt. Käme mit beiden klar..
Insgesamt klingt das Yamaha n Ticken schärfer, das JBS luftiger, bei ziemlich gleichem Kesseldurchmesser und Tiefe
Kann man allgemein sagen, dass ein runder Rand eher zu einem runden Ton führt, aber mit breitem flachem Rand der Ton luftiger wird ?
Hat da jemand Erfahrung?
Ich will auch das Yamaha 14a4a dagegen testen. Kennt jemand das shew lead UND das 14a4a und kann ne Erfahrung dazu preisgeben?

Benutzeravatar
alberto1966
SuperPoster
Beiträge: 200
Registriert: Sonntag 28. Februar 2010, 23:07
Meine Instrumente: Yamaha YTR-232
Yamaha YTR-636
B&S Challenger I 3137-S
TROMBA Trompet
Jupiter JP 846RL Flügelhorn
Wohnort: 53424 Remagen

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von alberto1966 » Montag 7. Januar 2019, 14:53

Wenn du das 14a4a gegen das Bobby Shew Lead testen möchtest, wirst du schnell feststellen,
dass da Welten dazwischen liegen.

Insbesondere wenn du mit dem Lead gut und auch nach längerer Spielzeit klar kommst.

Zu dem von dir angedachten Test empfehle ich dir unbedingt das Yamaha Allen Vizzutti mit ein zu beziehen.

Ich war damals in einer ähnlichen Situation zwischen 14a4a und dem Bobby Shew Lead.

Spiele seit her falls ausschließlich nur noch das Allen Vizzutti.

Gruß Albert

ttrumpett
SuperPoster
Beiträge: 129
Registriert: Dienstag 2. Dezember 2008, 17:51
Meine Instrumente: Trompeten:
Getzen Eterna Doc Severinsen
Yamaha YTR 6330B
Yamaha YTR 3335
Yamaha YTR 6345
Flügelhorn:
Yamaha YFH 631 G
Wohnort: 75334 Straubenhardt
Kontaktdaten:

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von ttrumpett » Montag 7. Januar 2019, 21:16

Hi Alberto,
Kannst Du die Unterschiede (Dein Eindruck) zw. 14a4a und Lead irgendwie näher beschreiben und was macht das Vizzutti noch anders?

Benutzeravatar
alberto1966
SuperPoster
Beiträge: 200
Registriert: Sonntag 28. Februar 2010, 23:07
Meine Instrumente: Yamaha YTR-232
Yamaha YTR-636
B&S Challenger I 3137-S
TROMBA Trompet
Jupiter JP 846RL Flügelhorn
Wohnort: 53424 Remagen

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von alberto1966 » Dienstag 8. Januar 2019, 13:18

Da das eigene Empfinden, ob einem nun ein Mundstück passt oder auch nicht und vor allen Dingen warum kann immer nur subjektiv beschrieben werden,
somit wirst du um einen Selbsttest nicht herum kommen.

Trotzdem ein paar technische Daten, welche schon einiges aussagen:

Bobby Shew Lead
Innen: 16,54
Kessel: sehr flach
Bohrung: 3,56

14A4a
Innen: 16,68
Kessel: flach
Bohrung: 3,65

Allen Vizzutti
Innen: 16,67
Kessel: mittel flach
Bohrung: 3,56

Gefühlt liegt das Allen Vizzutti für mich in der Mitte der beiden und ist mein Allrounder Mundstück für alle Bereiche.
Das 14A4a ist mir einen ticken zu offen und vom Spielgefühl nicht so direkt in der Ansprache.

Wenn ich viel und lange im Leadbereich zu spielen habe, darf es auch das Bobby Shew sein.
Das setzt jedoch einen sehr stabilen und vor allem sehr zentrierten Ansatz voraus.

Gruß Albert

ttrumpett
SuperPoster
Beiträge: 129
Registriert: Dienstag 2. Dezember 2008, 17:51
Meine Instrumente: Trompeten:
Getzen Eterna Doc Severinsen
Yamaha YTR 6330B
Yamaha YTR 3335
Yamaha YTR 6345
Flügelhorn:
Yamaha YFH 631 G
Wohnort: 75334 Straubenhardt
Kontaktdaten:

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von ttrumpett » Dienstag 8. Januar 2019, 14:18

Hallo Albert
Das ist doch ne Aussage mit der ich was anfangen kann!!
Klar muss man immer selbst probieren.
Ich habe das Bobby Shew Lead und das 14a4a ja schon probiert aber hatte sie leider nie gleichzeitig, so dass ich direkt vergleichen konnte.
Ich komme ja vom Böpple JBS Tp4, das vom Kessel her genauso flach ist wie das Bobby Shew Lead, aber einen flacheren Rand hat. Mit diesem Mundstück habe ich die letzten Jahre eigentlich alles gespielt, wobei ich sagen muss, dass ich ganz selten Klassik spiele. (Dafür nehm ich das Yamaha 14B4 / oder JBS Tp1)
Ich bilde mir ein, dass der flache Rand bei langen Gigs die Lippen schont, habe aber jetzt festgestellt, dass der runde Rand einen schöneren Ton fördert ( jedenfalls bei mir)
Das Vizutti werde ich testen, weil mir auch weitere Kessel mehr liegen.
Marcinkiewiecz werde ich ebenfalls ausprobieren, wobe mich die Aussage von DizzyChrizzy , dass deren Ränder im Allgemeinen schmaler seien, etwas schreckt.

@Dizzychrizzy
Welches Marcinkiewiecz ist denn vergleichbar mit Bobby Shew Lead oder Allen Vizzutti

Jetzt muss ich nur noch nen Laden finden, der das alles auf Lager hat. Session/ Walldorf?
Thomann ist leider furchtbar weit. Wohne im Badischen / Karlsruhe...

VG Peter

Schnappi_2017
Gerade Registriert
Beiträge: 2
Registriert: Montag 31. Dezember 2018, 11:37
Meine Instrumente: Yamaha 4335
Yamaha 8310Z
CONN100B
Adams F1
Thomann FH 600

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von Schnappi_2017 » Dienstag 8. Januar 2019, 15:11

Hallo,
Ich spiele viel Klassik und Jazz. Ich habe früher in der Bigband verschiedene Mundstücke ausprobiert und habe dann 4 Jahre zufrieden ein Yamaha 11b4 auf meiner Trompete gespielt. Bis ich dann zufällig dieses gekauft habe (wollte eigentlich ein anderes kaufen habe mich scheinbar verklickt) ;). und wie es ankam habe ich es ausprobiert und seitdem ist es für fie Bigband für mich nicht mehr wegzudenken wenn ich daran denke was man mit einem Yamaha 11b4 oder mitlerweile mit meinem Schilke 9c4 für kraft benötigt um in der selben Höhe die Lautstärke und vorallem diesen fetten Sound zu bringen. In der Tiefe also alles unter g1 ist es leider nicht seh gut zu spielen da klingt es sehr kratzig und blechern. Allerdings muss ich sagen das ich einige Zeit benötigt habe um mit diesem Mundstück gut klar zu kommen. Aber wenn man damit klarkommt ist es ein super Mundstück. (bin auch gleich 2 Ganztöne höher gekommen)
Ich empfehle dir es einfach zu Probieren!

dizzychrizzy
SuperPoster
Beiträge: 146
Registriert: Freitag 11. November 2005, 19:58
Wohnort: Düsseldorf

Re: Yamaha Bobby Shew LEAD

Beitrag von dizzychrizzy » Samstag 12. Januar 2019, 16:21

ttrumpett hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 21:18
Kann man allgemein sagen, dass ein runder Rand eher zu einem runden Ton führt, aber mit breitem flachem Rand der Ton luftiger wird ? Hat da jemand Erfahrung?
Das ist nicht der Fall. Der Rand hat keinen (oder vernachlässigbar wenig) Einfluss auf den Ton. Für den Ton ist der Durchmesser, die Tiefe und die Form des Kessels relevant. Die Backbore hat einen großen Einfluss.

Der Vorteil eines breiten Rands liegt darin, dass man mehr Ausdauer im oberen Register bekommt. Der Nachteil ist, dass die Artikulation schlechter wird. Man muss für sich herausfinden, wie der einzugehende Kompromiss aussehen soll.
ttrumpett hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 14:18
@Dizzychrizzy
Welches Marcinkiewiecz ist denn vergleichbar mit Bobby Shew Lead oder Allen Vizzutti
Da muss ich passen.

Die „Mutter“ dieser Mundstücke ist das Giardinelli 10S, das damals sehr beliebt war und das unter anderem Bobby Shew gespielt hat. Beispielsweise mit der Pickett Brass App kann man also mal schauen, was es in der Größe so gibt. Oder „Ultimate Mouthpiece Comparison Chart“ googeln. Die Werte stimmen jedoch selten mit persönlichem Empfinden überein und sind nur ein Anhaltspunkt.

Was für mich „vergleichbar“ ist:

Eric Miyashiro - von Marcinkiewicz oder Yamaha
Greg Black 10S - exzellentes Mundstück, furchtbare Wartezeiten
Warburton 7 - der S und ES Kessel lassen eine hohe Kompression zu
GR 63XES* - von GR als direktem Konkurrenten entwickelt, nicht auf der Website, aber ohne Aufpreis als Standard bestellbar.
GR Wayne Bergeron - wenn man bereit und in der Lage ist, wirklich viel Luft durchzujagen

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste