Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

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akkordschrammler
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Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von akkordschrammler » Mittwoch 12. Juni 2019, 18:43

Hei Leute,

nachdem ich neulich als Unwissender bei Youtube über Roy Hargrove und eines seiner Interviews gestolpert bin, bei dem mir schnell auffiel, dass der Mann völlig stoned war (ohne seine Biografie vorher gekannt zu haben), bin ich ein wenig nachdenklich geworden.

Gibt es geniale Jazz-Musiker (Instrument jetztmal egal), die keine Drogenkonsumenten sind oder waren?

Ich finde irgendwie keine. Vielleicht kann mich jemand eines Besseren belehren. Ich würde gerne einen oder mehrere finden. Das Phänomen ist mir inzwischen unheimlich.

Grüße
Akkordschrammler

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von Fanfaristico » Mittwoch 12. Juni 2019, 21:07

Wynton Marsalis sieht immer clean aus. Der spielt aber nicht nur ausschließlich Jazz.

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von Albert Castillo » Donnerstag 13. Juni 2019, 07:15

Clifford

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duden
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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von duden » Donnerstag 13. Juni 2019, 10:03

Ob Till Brönner schon mal einen Joint in der Hand gehabt hat?
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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von ulli926 » Donnerstag 13. Juni 2019, 10:56

Nils Wülker?
Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. Einstein

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von ulli926 » Donnerstag 13. Juni 2019, 10:59

Matthias Schriefl?
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Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. Einstein

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von dunbia » Donnerstag 13. Juni 2019, 11:09

ulli926 hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 10:59
Matthias Schriefl?
:D

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von trompeteinberlin » Donnerstag 13. Juni 2019, 11:13

Vielleicht müsste man Drogenkarriere mal genauer definieren.

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von Bixel » Donnerstag 13. Juni 2019, 11:24

Vielleicht sollte man auch genial näher definieren.
Zurück zum Thema...

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von Hochwälder » Donnerstag 13. Juni 2019, 12:00

Vielleicht sollte man generell aufpassen, welche Leute man mit welchen Sachen öffentlich in Verbindung bringt! :Hä:
Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke.
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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von Dobs » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:50

Vielleicht ist es auch egal und es kommt nur darauf an, ob Du gerne hörst, was jemand spielt.
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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von dunbia » Donnerstag 13. Juni 2019, 16:15

WAS sind "Drogen"?

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von blechfan » Freitag 14. Juni 2019, 17:37

dunbia hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 16:15
WAS sind "Drogen"?
Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz - BtMG)
§ 1 Betäubungsmittel
(1) Betäubungsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind die in den Anlagen I bis III aufgeführten Stoffe und Zubereitungen.
Ist 'ne lange Liste, kann man im Web nachlesen.

Verständlicher finde ich den Wikipedia-Artikel:

Das Wort Droge bezeichnet umgangssprachlich rauscherzeugende Substanzen (Rauschdrogen, Rauschmittel oder Rauschgifte). Dabei handelt es sich um psychotrope Stoffe und ihre Zubereitungen, die sowohl eine körperliche Zustände verändernde Wirkung als auch eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung hervorrufen können. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch steht der Begriff jedoch eigentlich für getrocknete Teile von Pflanzen, Pilzen, Tieren oder Mikroorganismen, die zur Arzneimittelherstellung verwendet werden (siehe Arzneidroge).

Einige psychoaktive Drogen werden in Teilen der Welt traditionell als Genussmittel angesehen und konsumiert. Hierzu zählen unter anderem Koffein (zumeist als Kaffee oder Tee), Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), Nikotin (Tabak), Cannabis (Marihuana, Haschisch), Kokain (Kokablätter), Betel sowie Kath. Viele Genussmittel können bei entsprechender Dosierung zu einem veränderten Bewusstseinszustand führen und mit schädlichen Folgen bis hin zu Abhängigkeit und Tod verbunden sein.

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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von dizzyoliver » Sonntag 16. Juni 2019, 08:35

Nun, Clark Terry, Pete Candoli, Benny Bailey, Clifford Brown und Roy Eldridge waren in dieser Hinsicht sicher frei von gewesen, wenn man unter Drogen Heroin, usw., also die "härteren Sachen" jetzt meint. Das Wort "genial" halte ich dabei mal raus, doch für die meisten Trompeter dieser Welt waren das absolute Topp-Musiker gewesen, die ein langes Leben führen durften und auch bis zu ihrem Lebensende aufgetreten sind Nur "Brownie" starb bei einem Autounfall auf tragische Weise früh 1956.

Bei Petes jüngerem Bruder Conte bin ich mir nicht ganz sicher gerade, sonst würde er auch dazu gehören. Ebenfalls frei von Drogen waren auch Buck Clayton, Harry Edison und Jonah Jones gewesen. Zumindest habe ich bei ihnen keine anderen Informationen vorliegen, dass es mal "anders" gewesen sein soll. Das würde sich auch mit ihren langen Karrieren nicht vertragen.
Was ein richtiger Musiker sein will,der muss auch eine Speisekarte komponieren können (Richard Strauss)

indu
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Re: Gibt es geniale Jazz-Musiker ohne Drogenkarriere?

Beitrag von indu » Montag 17. Juni 2019, 10:55

mein Gott...was ein sinnloses Thema!

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